Virologie als Ideologie. Eine Kritik der Pseudowissenschaft der herrschenden Klasse – Teil 3: Virologie als Ideologie

In den beiden vorangegangenen Teilen dieses Aufsatzes über die Virologie als Ideologie haben wir versucht, die unserer Meinung nach orthodoxe marxistische Position zur Wissenschaft zu reklamieren und zu verteidigen: dass sie immer jemandem gehört. Wie Richard Levins feststellte, ist die »Frage, wer die Eigentümer der Gesellschaft sind, äußerst wichtig, nicht nur für die Ökonomie der Wissenschaft, sondern auch für ihren Inhalt«

Virologie als Ideologie – Teil 2: Der Militärisch‐​Akademisch‐​Industriell‐​Medizinisch‐​Wissenschaftliche Komplex

Dies ist der zweite Teil eines vierteiligen Essays, der zuerst in der MagMa English erschien und hier als Übersetzung nachgereicht wird. Er umfasst die folgenden Teile: Wissenschaft und Klassengesellschaft Der Militärisch-Akademisch-Industriell-Medizinisch-Wissenschaftliche...

Virologie als Ideologie. Eine Kritik der Pseudowissenschaft der herrschenden Klasse – Teil 1: Wissenschaft und Klassengesellschaft

Auf einer tiefen philosophischen Ebene steht die Virologie im Einklang mit den grundlegenden Impulsen der bürgerlichen Ideologie und entspringt diesen. Sie fördert die atomistische Sichtweise, die nach singulären mechanistischen Ursachen sucht und die Bedeutung von Umwelt‐ oder synergetischen Prozessen ausblendet. Sie hält an der Fixierung auf das genetische Material als zentralem Agens fest. In gewisser Weise ist sie eine extreme Verdinglichung der bürgerlichen Vorstellung von der DNA (oder, abgeleitet, der RNA), die uns – in Dawkins’ Worten – antreibt, als wären wir »gigantische, schwerfällige Roboter«, die »per Fernsteuerung« manipuliert werden.