Die Bombardierung von Dresden: Mythos und Wirklichkeit

Bei diesem Text handelt es sich um den zweiten Teil des 10. Kapitel von Pauwels Buch über die Mythen der modernen Geschichte, in dessen erstem Teil es um Hiroshima und Nagasaki geht. Pauwels stellt in jedem Kapitel einen Geschichtsmythos gegen die Realität. 

Mythos

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»Der Krieg im Fernen Osten endete erst im Sommer 1945, als der US‐​Präsident und seine Berater zu dem Schluss kamen, dass sie keine andere Wahl hatten, als nicht nur eine, sondern zwei Städte, Hiroshima und Nagasaki, mit Atombomben zu zerstören, um die fanatischen Japaner zur bedingungslosen Kapitulation zu zwingen. Diese Entscheidung rettete das Leben unzähliger Amerikaner und Japaner, die bei einer Fortsetzung des Krieges und einer Invasion Japans ums Leben gekommen wären.«

Realität

»Hiroshima und Nagasaki wurden zerstört, um die Sowjets daran zu hindern, einen Beitrag zum Sieg über Japan zu leisten, was Washington gezwungen hätte, Moskau an der Besetzung und dem Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg zu beteiligen. Außerdem sollte die sowjetische Führung eingeschüchtert werden, um ihr Zugeständnisse hinsichtlich der Nachkriegsordnung in Deutschland und Osteuropa abzuringen. Letztendlich war es nicht die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki, sondern der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen Japan, der Tokio zur Kapitulation veranlasste.«

Sechs Monate vor der Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki, in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945, schickten die Amerikaner (zusammen mit den Briten) mehr als Tausend schwere Bomber in den weit entfernten Teil Deutschlands, um die Stadt Dresden, Hauptstadt von Sachsen, mit insgesamt schätzungsweise 750.000 Sprengkörpern zu vernichten. Laut offiziellen Angaben kamen zwischen 25.000 und 40.000 Menschen in dem durch die Bombardierung ausgelösten Feuersturm ums Leben. Die Zahl der Todesopfer war jedoch sicherlich viel höher und könnte sogar die von Hiroshima und Nagasaki zusammen übertroffen haben.1

Der Tod und die Zerstörung, die über die Stadt gebracht wurden, werden gemeinhin als sinnlos angesehen, vor allem weil die schöne sächsische Hauptstadt weithin als industriell und militärisch unbedeutende Stadt galt und daher als zu unbedeutendes Ziel, um ein solch unverhältnismäßiges amerikanisch‐​britisches Unterfangen zu rechtfertigen. Auch als Vergeltung für frühere deutsche Bombenangriffe auf Städte wie Coventry machte der Angriff auf Dresden keinen Sinn, denn für diese Sünden, die 1940, also in der Anfangsphase des Krieges, begangen wurden, hatten Berlin, Hamburg und unzählige andere deutsche Städte bereits einen hohen Preis bezahlt. Außerdem wussten die Briten und Amerikaner Anfang 1945 ganz genau, dass selbst die heftigsten Bombenangriffe nicht dazu führen würden, »die Deutschen durch Terror zur Unterwerfung zu zwingen«. Es ist daher unrealistisch, den Planern der Operation dieses Motiv zu unterstellen.2

Das vermutlich sinnlose Massaker von Dresden passte nie so recht zu dem Mythos, dass die Westalliierten sozusagen »für die Menschheit« in den Weltkriegen gekämpft hätten. Glücklicherweise kam 2004 der britische Historiker Frederick Taylor zu Hilfe. Er veröffentlichte ein Buch, in dem er den Luftangriff als vollkommen legitime Operation rechtfertigte.3 Entgegen der gängigen Meinung argumentierte er, dass Dresden ein wichtiges Militär‐ und Industriezentrum und ein strategisch wichtiger Eisenbahnknotenpunkt gewesen sei. Dadurch würde sich erklären, warum die Stadt Ziel eines großen Bombenangriffs war. Ein Angriff, der aufgrund perfekter Wetterbedingungen und der hoffnungslos unzureichenden Luftabwehr einer Stadt, die im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Ballungszentren nicht an Bombenangriffe gewöhnt war, weitaus größere Schäden verursachte als erwartet. Taylors Argumente halten einer genaueren Prüfung jedoch nicht stand.

Erstens befanden sich alle militärisch oder industriell wichtigen Einrichtungen, wie beispielsweise ein Luftwaffenflugplatz, in den Vororten Dresdens. Diese wurden jedoch überhaupt nicht angegriffen. Das relativ kleine Stadtzentrum mit seinen zahlreichen Kirchen, Palästen und anderen historischen Denkmälern beherbergte keine solchen Einrichtungen. Es wurde jedoch von den »Pathfinder«-Flugzeugen, die die Bomber lotsten, deutlich (mit Leuchtraketen) markiert. Der Großteil der Bomben fiel somit auf die Innenstadt nördlich des vermeintlich wichtigen Bahnhofs, der nur sehr geringe Schäden davontrug und innerhalb weniger Tage wieder funktionsfähig war.

Nicht ganz richtig ist auch Taylors Behauptung, dass der Schaden größer als erwartet war, dass Dresden der Angriff war, »bei dem alles schrecklich gut gelaufen ist«.

Es ist bekannt, dass etwa vierzig schwere Bomber der amerikanischen Luftwaffe von ihrer Flugroute abgewichen sind und statt Dresden Prag bombardiert haben, wie Taylor selbst erwähnt.4 Wäre alles nach Plan verlaufen, wäre die Zerstörung in Dresden sicherlich noch größer gewesen, als sie ohnehin schon war. Das ungewöhnlich hohe Ausmaß der Zerstörung war keine Folge unvorhergesehener Umstände. Sie war offensichtlich beabsichtigt.

Noch ein weiterer möglicher Grund für die Zerstörung Dresdens, häufig von Historikern angeführt, greift auf, was bereits den Bomberbesatzungen gesagt worden war, nämlich dass ihre Mission den Vormarsch der Roten Armee erleichtern sollte; manchmal wird sogar behauptet, dass die Sowjets selbst während der Konferenz von Jalta vom 4. bis 11. Februar 1945 um solche Unterstützung gebeten hätten. Es gibt jedoch keinerlei Beweise, die solche Behauptungen bestätigen. Die Möglichkeit anglo‐​amerikanischer Luftangriffe auf Ziele in Ostdeutschland wurde zwar in Jalta diskutiert, aber während dieser Gespräche äußerten die Sowjets die Befürchtung, dass ihre eigenen Stellungen von den Bombern getroffen werden könnten. Darum baten sie die Royal Air Force (RAF) und die United States Army Air Forces (USAAF), nicht zu weit im Osten zu operieren. (Die Befürchtung der Sowjets, von dem, was heute als »friendly fire« (Eigenbeschuss) bezeichnet wird, getroffen zu werden, war nicht unbegründet. Wie bereits erwähnt, zeigte das der Angriff auf Dresden selbst, bei dem eine beträchtliche Anzahl von Flugzeugen vom Kurs abkam und Prag bombardierte, das etwa genauso weit von Dresden entfernt lag wie die Stellungen der Roten Armee.

Weder in Jalta noch bei einer anderen Gelegenheit baten die Sowjets ihre westlichen Verbündeten um jene Art von Luftunterstützung, die vermutlich in Form der Zerstörung Dresdens zum Tragen kam. Selbst wenn Moskau in Jalta um solche Unterstützung gebeten hätte, ist es höchst zweifelhaft, dass die politischen und militärischen Führer in London und Washington bereit oder überhaupt in der Lage gewesen wären, praktisch sofort zu reagieren. Tatsächlich wurde Dresden nur wenige Tage nach Ende der Krimkonferenz bombardiert, unter Einsatz einer ungewöhnlich mächtigen Flotte britischer und amerikanischer Flugzeuge. Darüber hinaus war die Rote Armee rasch vorgerückt. Es war so gut wie sicher, dass sie nicht nur Berlin einnehmen, sondern noch vor Kriegsende tief in die westliche Hälfte Deutschlands vordringen würde, was die angloamerikanische Führung sehr beunruhigte. Selbst wenn Stalin um Luftunterstützung gebeten hätte, hätten Churchill und Roosevelt zweifellos eine Ausrede gefunden, um diese nicht zu gewähren. Vielleicht hätten sie auch nur symbolische Hilfe geleistet.

Für den Angriff auf Dresden mussten Hunderte von großen Bombern mehr als 2.000 Kilometer durch feindlichen Luftraum fliegen. Dabei näherten sie sich den Stellungen der Roten Armee so sehr, dass sie Gefahr liefen, von sowjetischer Flugabwehrartillerie beschossen zu werden oder ihre Bomben auf die Sowjets abzuwerfen. Hätte man von Churchill oder Roosevelt erwarten können, dass sie so enorme personelle und materielle Ressourcen investieren und solche Risiken eingehen würden, um der Roten Armee die Einnahme Berlins zu erleichtern und ihr möglicherweise zu ermöglichen, den Rhein zu erreichen, bevor sie selbst dort ankamen? Auf keinen Fall.

In Wirklichkeit war das Ziel der Zerstörung Dresdens aber nicht, dem Feind einen Schlag zu versetzen, sondern den nützlichen, aber ungeliebten sowjetischen Verbündeten mit einer spektakulären Demonstration der Luftmacht der Westalliierten einzuschüchtern. Damit hatte sie im wesentlichen dieselbe Funktion wie die Vernichtung von Hiroshima und Nagasaki. In seiner Studie über die Bombenangriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg schrieb der britische Philosoph A. C. Grayling:

»Es ist bekannt, dass eines der Hauptmotive für die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki darin bestand, den Russen die Überlegenheit der Vereinigten Staaten im Bereich der Waffen zu demonstrieren. […] Im Fall von Dresden trifft leider etwas Ähnliches zu.«5

Mit der Operation Dresden sollte den sowjetischen Führern zu verstehen gegeben werden, dass sie nach ihren jüngsten militärischen Erfolgen nicht zu übermütig werden sollten – Erfolge, die in krassem Gegensatz zu den jüngsten Rückschlägen der Angloamerikaner standen, dem Scheitern der Operation Market Garden im Herbst 1944 und der hart umkämpften Ardennenoffensive, die bis Mitte Januar 1945 andauerte. Der Angriff auf Dresden war ursprünglich kurz vor dem Treffen der Großen Drei in Jalta geplant und sollte durch eine Demonstration der Luftmacht den Gastgeber Stalin gefügiger machen. (Aufgrund schlechten Wetters musste der Bombenangriff jedoch verschoben werden und wurde daher einige Tage nach Ende der Konferenz durchgeführt.)

Churchill hatte die Idee zu diesem Angriff gehabt. Er »beabsichtigte, [eine] Lektion an den Nachthimmel [von Dresden] zu schreiben« – zugunsten der Sowjets, wie der britische Militärhistoriker Alexander McKee schrieb. Auch die Amerikaner stimmten ihm zu und erwiesen sich als eifrige Partner bei dieser Operation. Laut McKee war auch General Marshall von der Idee fasziniert, »die [sowjetischen] Kommunisten durch die Terrorisierung der Nazis einzuschüchtern«.6

Die Bombardierung Dresdens war insofern höchst ungewöhnlich, als es sich um ein »Gemeinschaftsprojekt« der RAF und der US‐​Luftwaffe handelte. Die amerikanische Beteiligung war eigentlich nicht notwendig, da sowohl die RAF als auch die USAAF durchaus in der Lage waren, Dresden im Alleingang auszulöschen. Außerdem waren sie es nicht gewohnt, zusammenzuarbeiten. Doch die »Overkill«-Wirkung, die sich aus dem eigentlich überflüssigen amerikanischen Beitrag ergab, war perfekt geeignet, um den Sowjets die tödliche Schlagkraft der angloamerikanischen Luftwaffe zu demonstrieren. Wahrscheinlich wollte Churchill auch nicht, dass die Briten die alleinige Verantwortung für das tragen mussten, was er als schreckliches Gemetzel voraussah; er brauchte einen Partner.

Nach dem Krieg behaupteten zwei Bomberkommandanten, ihnen sei klar gesagt worden, dass der Angriff auf Dresden dazu diente, »die Sowjets von der Schlagkraft unseres Bomberkommandos zu beeindrucken«. Direkt oder indirekt, absichtlich oder unabsichtlich, offenbarten die Anweisungen und Briefings an die Besatzungen manchmal die wahre Funktion des Angriffs. Eine Anweisung der RAF an die Besatzungen einer Reihe von Bombergruppen vom Tag des Angriffs, dem 13. Februar 1945, erklärte beispielsweise unmissverständlich, dass es die Absicht sei, »den Russen, wenn sie die Stadt erreichen, zu zeigen, wozu unser Bomberkommando fähig ist«.7

Viele Besatzungsmitglieder waren sich darüber im Klaren, dass sie Dresden von der Landkarte tilgen mussten, um den Sowjets Angst einzujagen. Ein kanadisches Mitglied einer Bomberbesatzung antwortete viele Jahre nach dem Krieg auf die Frage eines oral history‐​Forschers nach dem Ziel dieser Mission wie folgt:

»Was wirklich passiert ist, ist meiner Meinung nach Folgendes: Die Russen machten sehr gute Fortschritte [in Richtung Berlin], woraufhin die [westlichen] Alliierten beschlossen, den Russen zu zeigen, dass wir nicht nur über eine mächtige Armee, sondern auch über eine fantastische Luftwaffe verfügten. Auf diese Weise wurde den Russen klar gemacht, dass sie sich benehmen mussten, sonst würden wir ihnen zeigen, was wir auch mit russischen Städten anrichten konnten. [Dresden] war eine Idee von Männern wie Churchill; es war ein bewusst inszeniertes Blutbad – daran habe ich keinen Zweifel.«8

Wie im Fall von Hiroshima und Nagasaki sollte das Ziel ursprünglich die Hauptstadt Berlin sein. Doch diese Stadt war, genau wie Tokio, bereits durch mehrere Bombenangriffe schwer beschädigt worden. Auch in diesem Fall wurde eine große, aber noch intakte Stadt benötigt, damit die Zerstörung durch einen einzigen Angriff entsprechend beeindruckend ausfallen würde – zumindest für die Sowjets. Das ideale Ziel war also ein »unberührtes« großes urbanes Zentrum, das (fälschlicherweise) als Vorstoßlinie der Roten Armee angesehen wurde und voraussichtlich bald eingenommen werden würde.

Der Finger des Schicksals richtete sich tragischerweise auf das schöne Dresden, Deutschlands »Florenz an der Elbe«. Diese Stadt war zuvor noch nie bombardiert worden. Man glaubte, dass diese Immunität auf ihren Reichtum an künstlerischen und architektonischen Schätzen sowie auf ihre östliche Lage zurückzuführen sei, die fast außerhalb der Reichweite der britischen Bomber lag. Daher war sie als »Luftschutzbunker des Reichs« bekannt. Man glaubte auch, dass Dresden verschont bleiben würde, weil es keine wichtige industrielle oder militärische Infrastruktur gab. Die vermeintliche Sicherheit Dresdens war einer der Gründe, warum die Stadt voller Flüchtlinge war. Das führte zu einer enorm hohen Zahl von Opfern und machte es schwierig, deren Anzahl zu schätzen.

Entgegen den Erwartungen dauerte es jedoch lange, bis die Sowjets in die Stadt einmarschierten. Die aus dem Westen vorrückenden amerikanischen Truppen hätten eigentlich die Möglichkeit gehabt, Dresden vor der Roten Armee zu erreichen, durften dies jedoch nicht. Die Behörden in Washington und London wollten, dass die Sowjets zuerst dort ankamen, um von der Zerstörung beeindruckt zu werden und die damit verbundene Lektion zu lernen.

Dresden wurde nicht nur bombardiert, nicht einmal nur schwer bombardiert, sondern ausgelöscht – praktisch von der Erde getilgt –, um die Sowjets mit der Demonstration der enormen Feuerkraft einzuschüchtern, die es den Bombern der RAF und der USAAF ermöglichte, viele hundert Kilometer von ihren Stützpunkten entfernt Tod und Zerstörung zu verbreiten. Die Bombardierung Dresdens war eine Machtdemonstration, die zeigen sollte, dass die westlichen Alliierten mit ihrer Luftwaffe über eine Waffe verfügten, mit der die Rote Armee, so stark und erfolgreich sie auch gegen die Deutschen war, nicht mithalten konnte und gegen die sie keine angemessenen Verteidigungsmöglichkeiten hatte.

Die Vorstellung, dass die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki dazu diente, Japans Führung zur Anerkennung der Niederlage und zur bedingungslosen Kapitulation zu zwingen, ist ein Mythos. Die Wahrheit zu enthüllen, kam nicht in Frage. Dasselbe gilt für die Bombardierung Dresdens. Die Behörden in Washington und London erklärten damals, Dresden sei wegen der hypothetischen militärischen oder industriellen Bedeutung der Stadt und/​oder um den Vormarsch der Roten Armee auf Berlin zu erleichtern, bombardiert worden. So entstand ein weiterer Mythos.

Die Bombardierungen von Dresden und Hiroshima‐​Nagasaki vermittelten somit im wesentlichen dieselbe an den Kreml gerichtete Botschaft. Ein bemerkenswerter Unterschied besteht darin, dass im Februar 1945 noch konventionelle Bombenangriffe mit Tausenden von Flugzeugen durchgeführt wurden. Sechs Monate später wurde die Botschaft noch wirkungsvoller durch ein einziges Flugzeug und eine einzige Bombe übermittelt. Allerdings wurde es als notwendig erachtet, dies nicht nur einmal, sondern zweimal zu tun.

Verweise

1 Die folgende Darstellung der Bombardierung Dresdens basiert auf Pauwels, The Myth of the Good War: America in the Second World War, revised edition 2015, first edition 2002, James Lorimer & Company Ltd, Kapitel 13, S. 142 – 156 (die 1. Aufl. liegt in deutsch vor: Pauwels, Der Mythos vom guten Krieg. Die USA und der Zweite Weltkrieg, PapyRossa 2006).

2 Siehe beispielsweise die Kommentare von General Spaatz, zitiert in Randall Hansen, Fire and Fury: The Allied Bombing of Germany, 1942 – 1945, Toronto 2008, S. 243.

3 Frederick Taylor, Dresden: Tuesday, February 13, 1945, New York, 2004.

4 Ebenda S. 321 – 22, 416.

5 A. C. Grayling, Among the Dead Cities: Was the Allied Bombing of Civilians in WWII a Necessity or a Crime? London 2006, S. 176.

6 Alexander McKee. Dresden 1945: The Devil’s Tinderbox, London, 1982, S. 45, 105.

7 Zitate aus Groehler, Bombenkrieg gegen Deutschland. Akademie‐​Verlag, Berlin 1990, S. 404.

8 Barry Broadfoot, Six War Years 1939 – 1945: Memories of Canadians at Home and Abroad, Don Mills, Ontario 1976, S. 269.

Bild: Dresden, Teilansicht des zerstörten Stadtzentrums über die Elbe nach der Neustadt. In der Bildmitte der Neumarkt und die Ruine der Frauenkirche (Bundesarchiv, Bild 146‑1994‐​041 – 07/​Autor/​‐​in unbekannt/​CC‐​BY‐​SA 3.0)

Jacques R. Pauwels hat an mehreren Universitäten in Ontario, darunter York, Waterloo und Guelph, europäische Geschichte unterrichtet. Er ist Autor unter anderen der Bücher »Big Business mit Hitler« und »Der Mythos vom guten Krieg: Die USA und der Zweite Weltkrieg«. Seine Bücher werden weltweit gelesen und sind auf Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch, Niederländisch, Russisch, Türkisch und Koreanisch erschienen. Pauwels ist unabhängiger Wissenschaftler und hat einen Doktortitel in Geschichte (York) sowie in Politikwissenschaft (University of Toronto). Er lebt in Brantford, Ontario.

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