Die Sprache der Herrschaft – und der Ohnmacht Lektion 15: Bußgeldbescheid und Bußgeldverfahren

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Mag­Ma publi­ziert von nun an in regel­mä­ßi­gen Abstän­den die bis­her seit 2012 als Video vor­lie­gen­den und basie­rend auf Über­le­gun­gen von Anfang der 90er Jah­re ent­stan­den Lek­tio­nen zur »Spra­che der Herr­schaft und der Ohn­macht« von:

malcom.z

der wei­ße nig­ger aus deutsch-nordost

ein ehe­ma­li­ger mensch der ehe­ma­li­gen DDR

Bis­her lie­gen vor (nicht alle ursprüng­lich als Video­pod­cast ver­fass­ten Lek­tio­nen eig­nen sich zur schrift­li­chen Ver­öf­fent­li­chung, woher die Lücken in der Num­me­rie­rung herrühren):

Lek­ti­on 9: Arbeit­ge­ber – Arbeitnehmer

Lek­ti­on 10: Rät­sel­haf­te Herzinfarkte

Lek­ti­on 11: Alt­kanz­ler, Alt­bun­des­prä­si­dent, Alt­ei­gen­tü­mer & Diktatur

Lek­ti­on 14: So wahr mir Gott helfe

Lektion 15: Bußgeldbescheid und Bußgeldverfahren

Zum gewöhn­li­chen, tag­täg­li­chen, staat­li­chen Fascho­ter­ror der kolo­ni­al-arro­gan­ten Fremd­herr­schaft über die DDR-Bür­ger seit 1990 gehört das anony­mi­sier­te, recht zufäl­lig-will­kür­li­che Ver­sen­den von soge­nann­ten Buß­geld­be­schei­den an DDR-Bürger.

Dies ist in den meis­ten Fäl­len menschenrechtswidrig.

Buße ist ein Haupt­wort der katho­li­schen Unter­wer­fungs­ideo­lo­gie. In der Renais­sance benutz­ten die Pfaf­fen die Buße-Ideo­lo­gie noch dazu, in Abwe­sen­heit ihrer männ­li­chen Beschüt­zer Bau­ern­wei­ber flach­zu­le­gen. Die heu­ti­ge pfäf­fi­sche Ver­lo­gen­heit war damals zwar schon ange­legt, aber lan­ge nicht so aus­ge­prägt: Es oblag den Pfaf­fen damals wie heu­te, die Bäu­er­lein mit ihrem Jesus-Hokus­po­kus, Weih­rauch­fäß­chen­schwin­gen, Mora­li­sie­ren usw. dumm zu hal­ten. Auch damals schon schütz­te das Keusch­heits­ge­lüb­de die Wei­ber nicht vor der pfäf­fi­schen Nie­der­tracht und Maß­lo­sig­keit in ihrer Zudring­lich­keit. In der DDR, wo der­glei­chen abge­schafft war, hat man bis 1989 noch fröh­lich die Volks-Lie­der gesun­gen und bei DT64 und anders­wo gesen­det, die von der­glei­chen berichteten:

»Es wollt ein Bau­er früh­auf­stehn …« Und die dama­li­gen DDR-Jun­gen san­gen aus volls­ter Keh­le und mit volls­ter Freu­de von »des Pfaf­fen Arschgesicht«.

Aktu­ell 2022 beten die West-Pro­test­ler gegen Caro­la und Ukrai­ne-Krieg und Nord­strom-2-Nicht­öff­nung, bei denen DDR-Gebo­re­ne mit­lau­fen und den West­lern nach­be­ten dür­fen, den sel­ben Jesus an, wie die C‑Diktatoren und die Ukrai­ne-Krie­ger und die Gas-Boy­kot­teu­re. Wie die Skla­ven­hal­ter in den Usa die Neger­skla­ven abrich­te­ten, den wei­ßen Gott der Neger­skla­ven­hal­ter anzu­be­ten. War­um wohl? Weil sie wuß­ten, daß es ihnen, den Skla­ven­hal­tern, scha­den wür­de oder könn­ten? Oder weil sie wuß­ten, daß ihr wei­ßer Jesus ein Instru­ment ihrer Skla­ve­rei ist?

2. Ab 1990 hat die Pfaf­fen­herr­schaft das deut­sche Volks­lied, ins­be­son­de­re das wider­stän­di­ge, ple­be­ji­sche, antip­fäf­fi­sche, bru­talst­mög­lich unter­drückt, und also wagt es nie­mand mehr, so frei zu sein und zu sen­den, wie man es in der DDR war, auf den Büh­nen der Kul­tur­häu­ser, Klubs, an den Strän­den und Lager­feu­ern, im demo­kra­ti­schen Rund­funk. So viel hier zur Unter­drü­ckung in der DDR. Zumal die Staats-Pfaf­fen vor­sorg­lich unse­re Kul­tur­häu­ser und Jugend­klubs flä­chen­de­ckend platt­ge­macht haben. Ein wesent­li­ches Instru­ment und Ergeb­nis war die Nazi­fi­zie­rung gro­ßer Tei­le der DDR-gebo­re­nen Jugend­li­chen. Statt »des Pfaf­fen Arsch­ge­sicht« mit­zu­sin­gen soll­ten sie das böh­se Onkels-Reper­toire aus­wen­dig ler­nen und mitgrölen.

3. Heut­zu­ta­ge haben wir es auch mit Pfaf­fen zu tun, die den Men­schen ein zöli­ba­tä­res Leben vor­lü­gen, aber mit ihrer Hau­häl­te­rin vögeln und sich nicht zu ihren Kin­dern beken­nen, doch in der Mehr­heit miß­brau­chen sie klei­ne Jungs und benut­zen dazu, wie so oft harm­los gere­det, die Buße-Ideo­lo­gie, die Jungs zu bein­dru­cken, ein­zu­schüch­tern, ihnen Angst zu machen, um zunächst an ihr sexu­el­les Ziel zu kom­men und die Miß­brauch­ten dann zum Schwei­gen zu ver­pflich­ten. Spä­ter ist die­se Initia­li­sie­rung dann die Vor­aus­set­zung für die ganz gro­ßen Karrieren:

Typen wie Jauch, Gott­schalk, Ker­ke­ling, Nie­de­cken usw. wer­den erzählt als im Jugend­pro­gramm des Baye­ri­schen Rund­funks und ähn­lich ihre »Kar­rie­re« begon­nen zu haben. Tat­säch­lich waren die alle Minis­tran­ten. Und haben sich ihre Mil­lio­nen »ver­dient«, indem sie sich ihre Kna­ben­schwän­ze haben lut­schen las­sen und bis heu­te dar­über dar­über Schnau­ze hiel­ten und halten.

4. Buße ist ein aktiv-unter­wür­fi­ges Han­deln bzw. ein unfrei­es, von außen gelenk­tes unter­wür­fi­ges Den­ken des Büßers. Es kann von außen auch abver­langt wer­den, in der Regel also hier­ar­chisch durch einen Befehls­mäch­ti­gen, den Pfaf­fen, Bischof, Papst usw., aber auch durch die früh­kind­li­che Indok­tri­na­ti­on und Pro­gram­mie­rung durch die Pfaf­fen­kas­te und das übri­ge Umfeld.

5. Zu beach­ten ist, daß wir es sprach­lich hier mit einer Aus­nah­me von der Regel zu tun haben, was die Zuord­nung der Verb­form anbe­trifft. Das Verb mit dem sel­ben Stamm »büßen« ist – ent­ge­gen dem Sub­stan­tiv »Buße« – eher kein reli­giö­ses Wort, son­dern ein welt­li­ches, umgangs­sprach­li­ches. »Das sollst du mir büßen!«, ist die Ankün­di­gung von Rache, Revan­che, Zufü­gung von Schmerz und Nach­teil. »Etwas büßen« müs­sen, meint eben­falls etwas ande­res als eine reli­giö­se Hand­lung oder Ein­stel­lung. Das welt­li­che Büßen ist, wie wir sehen, gram­ma­ti­ka­lisch mit einem Objekt ver­bun­den, also tran­si­tiv. Das – gele­gent­lich vor­kom­men­de – reli­giö­se ist intran­si­tiv. Die eigent­li­che, haupt­säch­li­che Verb­form der Buße aber ist: »Buße tun«.

6. Wir haben es also, wie wir sehen, mit einer staat­lich ver­ord­ne­ten katholisch-»indoktrinierenden« Zwangs­maß­nah­me zu tun. Und das ist eine Men­schen­rechts­ver­let­zung gegen­über Hei­den, Agnos­ti­kern, Athe­is­ten, DDR-Bür­gern. Ob die­je­ni­gen, die sich zu Luther beken­nen, unter den Buße-Ablaß­han­del sub­su­miert wer­den dür­fen oder nicht, wol­len wir hier nicht ent­schei­den. Das sind, ent­ge­gen der ari­schen Anti-DDR-Staats­pro­pa­gan­da mit­samt der gern und oft behaup­te­ten Chris­ten­ver­fol­gung, eh nur paar mick­ri­ge Prozent.

7. Gemäß den Bil­dungs­re­geln für zusam­men­ge­setz­te Sub­stan­ti­ve in der deut­schen Spra­che han­delt es sich also um Geld für, als bzw. statt Buße. Geld für, als bzw. statt Buße zu ver­lan­gen, dafür gibt es das älte­re, heu­te kaum noch gebrauch­te Wort Ablaß­han­del. Der bekann­tes­te Betrü­ger auf die­sem Gebiet war ein gewis­ser Tetzel, der es nicht weni­ger bunt trieb als die Ablaß-Betrü­ger heutzutage.

Der Ablaß­han­del wur­de, nicht zuletzt durch Luthers Pro­te­sta­ti­on, um 1525 abge­schafft, ins­be­son­de­re öst­lich der Elbe. Die Wie­der­ein­füh­rung des Ablaß­han­dels seit 1990 ist eben­falls eine Men­schen­rechts­ver­let­zung. Auch die Ver­wen­dung des Ablas­ses ent­spricht heu­te dem dama­li­gen. Damals wur­de der Welt größ­ter Puff in Rom mit dem Geld finan­ziert, und selbst­ver­ständ­lich ist auch bei den Geld-Ein­trei­bern ein Groß­teil hän­gen­ge­blie­ben. Wie heu­te bei den Bums­tags­kor­rup­tis, Par­tei­vor­sit­zen­den, Lob­by­is­ten usw. Und: Das Geld wur­de über die Schweiz nach Rom geschafft. So neu­tral waren die­se Ver­bre­cher damals schon. Wie ab 1990 z.B. die Schmier­gel­der an die Kohl­re­gie­rung, die die Elf-Aqui­tai­ne-Fran­zo­sen für die Über­eig­nung unse­rer Petrol­che­mie­in­dus­trie und unser Tank­stel­len­netz des VEB Minol gem. dama­li­ger Medi­en­lecks super »neu­tral« gezahlt wur­den und in die Wahl­sie­ge der Schwerst­ver­bre­cher inves­tiert wurden.

Das war der Unter­schied: Wäh­rend ab 1933 die Ori­gi­nal-Nazis allein pro­fi­tier­ten von den Ari­sie­run­gen jüdi­schen Eigen­tums, haben ihre »Rechts­nach­fol­ger in Iden­ti­tät« ab 1990 mit ihren dicks­ten Kum­pa­nen geteilt: Amis, Brits, Fran­zen und Schwei­zer. Also muß sich nie­mand wun­dern, daß kein DDR-Bür­ger in die­sen Län­dern ab 1990 jemals ein fai­res Asyl­ver­fah­ren bekom­men hat. Und da die Funk­zi­es die­ser Staa­ten bestim­men, wer in den inter­na­tio­na­len Men­schen­rechts­gre­mi­en sitzt, wer­den Men­schen­rech­te­be­schwer­den der DDR-Bür­ger gegen die Ari­sie­run­gen ab 1990 und all die ande­ren Men­schen­rechts­ver­bre­chen gar nicht erst ange­nom­men: Nicht in Straß­burg (ECHR), nicht in Genf (UN-Men­schen­rech­te­ab­tei­lung), nicht in Wien (UN-Flücht­lings-Abtei­lung), nicht in War­schau (KSZE-OSZE). Es gibt zwei inter­es­san­te Aus­nah­men: Die Beschwer­den der höchs­ten DDR-Funk­tio­nä­re über ihre Straf­ver­fol­gun­gen in Straß­burg und Genf und die der DDR-Boden­re­form-Erben wegen ihrer rück­wir­ken­den Ent­er­bung gem. dem kohl­schen-faschis­ti­schen 2. Ver­mö­gens­rechts­än­de­rungs­ge­setz von 1992, mit dem Kohl nicht zuletzt sein Lieb­chen Mer­kel finan­ziert hat.

8. Aus all dem folgt, daß gemäß den Men­schen­rech­ten, zu denen sich die Brd-Ari­er gem. Art 1 pro­vunG beken­nen, und dem Völ­ker­recht, das gem. Art 25 pro­vunG unmit­tel­bar gel­ten­des Recht sei, nur die­je­ni­gen DDR-Bür­ger mit Buß­geld­be­schei­den belas­tet wer­den dür­fen, die in die Jesus-Kas­se ein­zah­len: Thier­se, Schor­lem­mer, Eppe­l­mann, Dies­tel usw. Hei­den, Agnos­ti­ker, Athe­is­ten, Ungläu­bi­ge usw. mit der­glei­chen abzu­zo­cken ist men­schen­rechts­wid­rig. Was selbst­ver­ständ­lich kei­nen Staats­büt­tel juckt.

9. Das Vor­bild für die­sen Ter­ror ist wie­der die Adolf-Hitler-»Zivilgesellschaft«. Nach­dem die Ori­gi­nal-Nazis am 9.11.1938 die Geschäf­te und Syn­ago­gen von ihnen als Juden Denun­zier­ten demo­liert, die Schei­ben ein­ge­schla­gen, die Geschäfts­in­ha­ber und ihre Mit­ar­bei­ter, Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen bedroht, geschla­gen, ver­schleppt, eini­ge auch gleich tot­ge­schla­gen, die Syn­ago­gen ange­zün­det haben, wur­de dafür eine Stra­fe ver­hängt. Die Straf­tä­ter waren übri­gens als Zivi­lis­ten ver­klei­de­te SA-Schlä­ger-Ban­den. Des­halb ja »Zivil­ge­sell­schaft«, die sel­be Art Zivil­ge­sell­schaft wie heu­te, da die über den Geheim­dienst gesteu­er­ten und finan­zier­ten NSU-Nazi-Mör­der-Ban­den als harm­lo­se Wohn­mo­bi­lis­ten durch Land gon­deln und mor­den. Und wie heu­te konn­ten die Völ­ki­schen Beob­ach­ter, die Kanz­ler und Minis­ter nichts der­glei­chen erken­nen. Jeden­falls nicht öffent­lich und nicht offi­zi­ell. Die Straf­ver­fol­gun­gen ab 1990 ent­spra­chen denen ab dem 9.11.1938.

10. All die­se Straf­ta­ten in den 1930ern wur­den min­des­tens so inten­siv ermit­telt und straf­ver­folgt wie die Straf­ta­ten gegen die DDR-Bür­ger seit 1990 und wie gegen ihre NSUs, NPDs, DSUs. Kohls, Fried­manns, Kan­thers, Hubert F.s, Lafos usw.

11. Es wur­de nach dem 9.11.1938 also eine kol­lek­ti­ve Straf­zah­lung gegen alle Juden im Reich ver­hängt in Höhe von 1 Mrd. RM wegen des gan­zen Gla­ses auf den Bür­ger­stei­gen, wegen der Gefähr­dung der Volks­ge­nos­sen­schaft und das Erschre­cken der ari­schen Haus­frau­en durch die bren­nen­den Syn­ago­gen usw. Selbst­ver­ständ­lich wur­de die­se Stra­fe nicht gegen die kri­mi­nel­len Brand­stif­ter, die Row­dies und Tot­schlä­ger ver­hängt, son­dern gegen ihre Opfer. Gegen alle Juden bzw. zu Juden Erklär­ten. Die Ori­gnal-Nazis nann­ten die­se Straf­zah­lung JUDEN­BU­ßE. Also: Sie war­fen gene­rell den Juden vor, nicht an den rich­ti­gen Gott oder an gar kei­nen zu glau­ben, schon gar nicht an den neu­en Gott der Deut­schen Adolf, und war­fen bekannt­lich die­je­ni­gen, die sich zu die­sem Katho­lo-Evan­go-Gott bekann­ten, aus ihren Kir­chen und aus der HJ und unter­war­fen sie dann einer jesus­fun­da­men­ta­lis­ti­schen Zwangs­maß­nah­me im Wider­spruch zu all den Vor­wür­fen wegen des fal­schen Got­tes, einer Buße in Form einer Geld­zah­lung. Welch Hohn! Die Un- bzw. Falsch­gläu­bi­gen der Katho­lo-Stra­fe zu unterwerfen.

Wie sie es seit 1990 gegen die heid­ni­schen DDR-Bür­ger. prak­ti­zie­ren. Q.e.d.

Bild: Ablass­an­trag mit päpst­li­chem Sie­gel, 1925 (E rulez)

Lek­ti­on 15 als Video:

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