Kritische Anmerkungen zur Theorie der »Arbeiteraristokratie«

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1. Vorwort

In bestimm­ten lin­ken Krei­sen erfreut sich die Theo­rie der Arbei­ter­aris­to­kra­tie zuneh­men­der Beliebt­heit. Ursprüng­lich wur­de sie von Lenin auf­ge­stellt als Erklä­rung für den Ver­rat der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei­en Euro­pas nach 1914. Im Vor­wort zu sei­nem Werk Der Impe­ria­lis­mus als höchs­tes Sta­di­um des Kapi­ta­lis­mus heißt es:

Wie in der vor­lie­gen­den Schrift nach­ge­wie­sen ist, hat der Kapi­ta­lis­mus jetzt eine Hand­voll (weni­ger als ein Zehn­tel der Erd­be­völ­ke­rung, ganz ›frei­ge­big‹ und über­trie­ben gerech­net, weni­ger als ein Fünf­tel) beson­ders rei­cher und mäch­ti­ger Staa­ten her­vor­ge­bracht, die – durch ein­fa­ches ›Kupon­schnei­den‹– die gan­ze Welt aus­plün­dern. Der Kapi­tal­ex­port ergibt Ein­künf­te von 8 – 10 Mil­li­ar­den Francs jähr­lich, und zwar nach den Vor­kriegs­prei­sen und der bür­ger­li­chen Vor­kriegs­sta­tis­tik. Gegen­wär­tig ist es natür­lich viel mehr.

Es ist klar, daß man aus sol­chem gigan­ti­schen Extra­pro­fit (denn die­sen Pro­fit strei­chen die Kapi­ta­lis­ten über den Pro­fit hin­aus ein, den sie aus den Arbei­tern ihres ›eige­nen‹ Lan­des her­aus­pres­sen) die Arbei­ter­füh­rer und die Ober­schicht der Arbei­ter­aris­to­kra­tie bestechen kann. Sie wird denn auch von den Kapi­ta­lis­ten der ›fort­ge­schrit­te­nen‹ Län­der besto­chen – durch tau­sen­der­lei Metho­den, direk­te und indi­rek­te, offe­ne und versteckte.

Die­se Schicht der ver­bür­ger­ten Arbei­ter oder der ›Arbei­ter­aris­to­kra­tie‹, in ihrer Lebens­wei­se, nach ihrem Ein­kom­men, durch ihre gan­ze Welt­an­schau­ung voll­kom­men ver­spie­ßert, ist die Haupt­stüt­ze der II. Inter­na­tio­na­le und in unse­ren Tagen die sozia­le (nicht mili­tä­ri­sche) Haupt­stüt­ze der Bour­geoi­sie.1

Die­se und eini­ge wei­te­re Stel­len der Klas­si­ker wer­den zum Bei­spiel von der neo­li­be­ra­len Tages­zei­tung jun­ge Welt ger­ne zitiert als Begrün­dung für den angeb­lich not­wen­di­gen Ver­zicht der ein­hei­mi­schen Arbei­ter. Wei­te­re Stel­len sind die Beschlüs­se des Stutt­gar­ter Sozia­lis­ten­kon­gres­ses von 1907 zur Migra­ti­on und eini­ge Stel­len von Engels zum Ver­hält­nis von Mensch und Natur. Sie sind dif­fus genug, um sie neo­li­be­ral inter­pre­tie­ren zu kön­nen. Die jun­ge Welt und Autoren in ihrem Umfeld ver­tre­ten also einen mit mar­xis­tisch-leni­nis­ti­schen Flos­keln ver­bräm­ten Neoliberalismus.

Der jW-Autor Peter Scha­ber zum Bei­spiel baut Lenins Theo­rie der Arbei­ter­aris­to­kra­tie zur Theo­rie der impe­ria­len Lebens­wei­se aus, der sich die deut­sche Arbei­ter­klas­se angeb­lich beflei­ßigt habe. Sie pro­fi­tie­re von der Aus­beu­tung der Ent­wick­lungs­län­der und sei in Gän­ze (ein­schließ­lich der Hartz-IV-Emp­fän­ger) der Arbei­ter­aris­to­kra­tie zuzu­rech­nen.2 Die Schluss­fol­ge­rung sol­cher Aus­sa­gen liegt auf der Hand: Wir alle müs­sen den Gür­tel enger schnal­len, um nicht mehr der Aus­beu­tung der Ent­wick­lungs­län­der schul­dig zu sein.

Eine Kri­tik an der Theo­rie der Arbei­ter­aris­to­kra­tie müss­te einer­seits fra­gen, ob die fak­ti­schen Annah­men die­ser Theo­rie zutref­fen, aber auch die stra­te­gi­schen Impli­ka­tio­nen sol­cher Aus­sa­gen betrachten.

2. Das Wesen des Surplusprofits

Bekannt­lich exis­tiert im Kapi­ta­lis­mus eine Ten­denz in Rich­tung des Aus­gleichs der Pro­fi­tra­ten der ein­zel­nen Kapi­ta­li­en hin zu einer Durch­schnitts­pro­fi­tra­te. Die­se ist von dem im jewei­li­gen Betrieb erzeug­ten Mehr­wert unab­hän­gig. Viel­mehr wird er umver­teilt. Der Pro­fit eines Kapi­tals kann als Anteil des Pro­fits des durch­schnitt­li­chen Gesamt­ka­pi­tals eines Lan­des gedacht wer­den. Sei­ne Höhe rich­tet sich grund­sätz­lich nach der Grö­ße des Kapi­tals und nicht nach dem im eige­nen Betrieb erzeug­ten Mehrwert.

Der Aus­gleich der Pro­fi­tra­ten erfolgt vor allem durch das Ein- und Abströ­men des Kapi­tals in bestimm­te Bran­chen. Neu­es Kapi­tal wird vor allem in Bran­chen mit außer­ge­wöhn­lich hohen Pro­fi­ten ange­legt, wäh­rend es aus Bran­chen mit gerin­gen Pro­fi­ten abfließt.3 Das aber benö­tigt eine gewis­se Zeit. Der Aus­gleich der Pro­fi­tra­te exis­tiert also nur als Ten­denz. Las­sen wir hier­zu Ernest Man­del das Wort: »Der nor­ma­le Zustand der erwei­ter­ten Repro­duk­ti­on ist also der des Pro­fit­ge­fäl­les, wobei die Suche nach Sur­plus­pro­fit den Haupt­an­reiz zum Wachs­tum der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on bil­det.»4

Die Quel­len des Sur­plus­pro­fits in der kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schaft sind nach Man­del fol­gen­de:5

  1. Wenn die orga­ni­sche Zusam­men­set­zung des Kapi­tals gerin­ger ist als der gesell­schaft­li­che Durch­schnitt, und insti­tu­tio­nel­le oder struk­tu­rel­le Fak­to­ren es ver­hin­dern, dass der über­durch­schnitt­li­che, in die­sen Sek­to­ren erzeug­te Mehr­wert in den all­ge­mei­nen Aus­gleich der Pro­fi­tra­te ein­geht. Bei­spiel: kapi­ta­lis­ti­sche Grundrente.
  2. »Wenn beim Aus­gleich der Pro­fi­tra­ten die orga­ni­sche Zusam­men­set­zung des Kapi­tals über dem gesell­schaft­li­chen Durch­schnitt liegt, d.h. wenn ein bestimm­tes Kapi­tal einen Pro­duk­ti­vi­täts­vor­sprung aus­nut­zen kann und sich so einen Teil des in ande­ren Sek­to­ren erzeug­ten Mehr­werts aneig­net.»6
  3. Wenn der Preis der Ware Arbeits­kraft unter sei­nen Wert gedrückt wer­den kann oder wenn die Arbeits­kraft in Län­dern gekauft wird, in denen ihr Wert unter dem Wert der Län­der liegt, in denen die Waren ver­kauft wer­den. In die­sem Fall resul­tiert der Sur­plus­pro­fit aus einer sehr hohen Mehrwertrate.
  4. Wenn der für ver­schie­de­ne Ele­men­te des kon­stan­ten Kapi­tals bezahl­te Preis unter den gesell­schaft­li­chen Durch­schnitt (den Pro­duk­ti­ons­preis) gedrückt wer­den kann. Dies ist in der Regel nur für das kon­stan­te zir­ku­lie­ren­de (cz), nicht aber für das kon­stan­te fixe Kapi­tal (cf) möglich.
  5. Wenn die Repro­duk­ti­ons­ge­schwin­dig­keit des zir­ku­lie­ren­den Kapi­tals über der des gesell­schaft­li­chen Durch­schnitts liegt.

Die­se Quel­len des Sur­plus­pro­fits kön­nen kurz­fris­tig nicht in den all­ge­mei­nen Aus­gleich der Pro­fi­tra­te auf­ge­nom­men wer­den. Sie kön­nen aber durch­aus von einem Rück­gang der Durch­schnitts­pro­fi­tra­te beglei­tet sein, oder sogar, wenn ihr Umfang bedeu­tend ist, die­sen Rück­gang ver­stär­ken. Dies ist beim Mono­pol­pro­fit der Fall.7

3. Die Hauptquellen des Surplusprofits

In der Peri­ode des Kapi­ta­lis­mus der frei­en Kon­kur­renz (1790 – 1895) lagen die Haupt­quel­len des Sur­plus­pro­fits inner­halb der sich jetzt indus­tria­li­sie­ren­den Län­der Euro­pas. Zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts gab es über­haupt noch kei­ne kapi­ta­lis­ti­sche Groß­in­dus­trie in der Welt. Der Wert einer Ware wur­de zunächst durch die weit­aus höhe­re benö­tig­te Arbeits­zeit bei ihrer hand­werk­li­chen Her­stel­lung bestimmt. Die weni­gen Kapi­ta­lis­ten, die zum Bei­spiel Stof­fe mit mecha­ni­schen, dampf­ge­trie­be­nen Web­stüh­len erzeu­gen lie­ßen, hat­ten weit­aus gerin­ge­re Kos­ten und konn­ten beträcht­li­che Sur­plus­pro­fi­te erzie­len. Die lang­sa­me Zer­set­zung des Hand­werks und die Ein­he­gun­gen in der Land­wirt­schaft setz­ten gro­ße Men­schen­mas­sen frei; weit­aus mehr, als in der Indus­trie Beschäf­ti­gung fan­den. Die indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee, sprich Arbeits­lo­sig­keit, war also sehr groß. Dies bewirk­te nied­ri­ge und bis zur Mit­te des 19. Jahr­hun­derts wei­ter fal­len­de Löh­ne. Die Mehr­wer­tra­te war ent­spre­chend hoch.

Mit der Ver­all­ge­mei­ne­rung der gro­ßen Indus­trie in West­eu­ro­pa ab 1850 ver­schwan­den die­se Sur­plus­pro­fi­te langsam.

In der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts bau­te sich ein neu­es Pro­fit­ge­fäl­le auf: In West­eu­ro­pa hat­te die Indus­tria­li­sie­rung eine ers­te Gren­ze erreicht. Der Anteil des varia­blen und des kon­stan­ten fixen Kapi­tals am Waren­wert ging rela­tiv zurück. Der Anteil des kon­stan­ten zir­ku­lie­ren­den Kapi­tals stieg dage­gen, was sich in auch abso­lut stei­gen­den Roh­stoff­prei­sen bemerk­bar mach­te. Die­se Ten­denz wur­de durch die Tat­sa­che ver­schärft, dass die Roh­stof­fe in den Län­dern des Südens häu­fig unter vor­ka­pi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen der Skla­ve­rei oder der Leib­ei­gen­schaft erzeugt wurden.

Sur­plus­pro­fi­te wur­den nun bei der Roh­stoff­pro­duk­ti­on in den Kolo­nien, aber auch durch den Bau und Betrieb von Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen wie Eisen­bah­nen und Häfen sowie durch die Lie­fe­rung von Stahl für die­se Bau­wer­ke erzielt. Wegen der rie­si­gen indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee waren die Löh­ne in den Kolo­nien und Halb­ko­lo­nien extrem gering. Des­halb war auch der Ein­satz von Maschi­nen nicht ren­ta­bel. Das Kapi­tal hat aber die Roh­stoff­pro­duk­ti­on sehr wohl in Form eines vor­in­dus­tri­el­len, eines Manu­fak­tur­ka­pi­ta­lis­mus umor­ga­ni­siert und damit pro­duk­ti­ver gestal­tet.8

In den Kolo­nien und Halb­ko­lo­nien wur­de über­schüs­si­ges Kapi­tal aus den Metro­po­len ange­legt und die Pro­fi­te nach dort trans­fe­riert. Hier haben wir die klas­si­schen Merk­ma­le des Impe­ria­lis­mus, den Lenin beschreibt.

Nach dem Zwei­ten Welt­krieg brach aber auch die­ses Pro­fit­ge­fäl­le zusam­men. Mit der stei­gen­den Arbeits­pro­duk­ti­vi­tät der Indus­trie in den Metro­po­len wur­de die früh­in­dus­tri­el­le Roh­stoff­pro­duk­ti­on in den Kolo­nien von einer Quel­le von Sur­plus­pro­fi­ten zu einem Fak­tor des Rück­gangs der Durch­schnitts­pro­fi­tra­te: Die Roh­stoff­prei­se stie­gen wie­der. Die­se Ent­wick­lung erreich­te ihren Höhe­punkt am Anfang der fünf­zi­ger Jahre.

Nun wur­den auch auf dem Sek­tor der Roh­stoff­er­zeu­gung hoch­in­dus­tri­el­le Tech­ni­ken ein­ge­setzt. Damit fiel der Anreiz weg, die­se Indus­trien in den Kolo­nien anzu­sie­deln. Bil­li­ge Arbeits­kraft spiel­te nun eine gerin­ge­re Rol­le als zuvor. Wo nur mög­lich, wur­de die hoch­in­dus­tri­el­le Roh­stoff­pro­duk­ti­on in die Metro­po­len ver­la­gert Bei­spie­le: Dün­ger aus Luft­stick­stoff statt aus Gua­no, Kunst­gum­mi, Kunst­fa­ser, Zucker­er­satz, Indus­tria­li­sie­rung der Landwirtschaft.

Der Zer­fall der Kolo­ni­al­rei­che und die Kolo­ni­al­re­vo­lu­tio­nen ver­grö­ßer­ten das Ver­lust­ri­si­ko des in die­sen Län­dern ange­leg­ten Kapi­tals zusätz­lich. Dies war ein wei­te­rer Anstoß zu einer lang­fris­ti­gen Rich­tungs­än­de­rung der Kapi­tal­strö­me.9

Das Ver­sa­gen von ande­ren Quel­len des Sur­plus­pro­fits for­cier­te die Jagd nach tech­no­lo­gi­schen Ren­ten, die nur durch per­ma­nen­te tech­no­lo­gi­sche Erneue­rung erlangt wer­den kön­nen. Sur­plus­pro­fi­te kön­nen nun die­je­ni­gen Fir­men erlan­gen, die neue Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren als ers­te anwen­den oder begehr­te tech­no­lo­gi­sche Neu­ent­wick­lun­gen z.B. im Bereich der Kon­sum­gü­ter als ers­te auf den Markt brin­gen. Dies bedingt eine Ver­kür­zung der Umschlags­zeit des fixen Kapi­tals und eine beschleu­nig­te tech­no­lo­gi­sche Erneue­rung.10

Die gewal­ti­gen in For­schung und Ent­wick­lung ver­aus­gab­ten Kapi­ta­li­en erfor­dern maxi­ma­le Erzeu­gung und maxi­ma­len Absatz der neu­ent­wi­ckel­ten Pro­duk­te. Dies bil­det einen wich­ti­gen Anreiz zur Pro­duk­ti­on im inter­na­tio­na­len Rah­men, die unter­stützt wird durch leich­ten Zugang zu den gro­ßen Absatz­märk­ten der Industrieländer.

So ent­steht eine auf Pro­dukt­spe­zia­li­sie­rung auf­ge­bau­te neue, den spät­ka­pi­ta­lis­ti­schen mul­ti­na­tio­na­len Groß­kon­zer­nen adäqua­te Form der inter­na­tio­na­len Arbeitsteilung.

4. Der Teufelskreis der Unterentwicklung

Die lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung der Löh­ne hängt von der lang­fris­ti­gen Ten­denz der indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee ab. Die­se wie­der­um wird durch zwei Fak­to­ren bestimmt:

  • die Aus­gangs­po­si­ti­on bei der Nach­fra­ge und dem Ange­bot der Ware Arbeits­kraft und
  • der säku­la­ren Ten­denz der Akku­mu­la­ti­on des Kapitals

Der ers­te Fak­tor erklärt, war­um die Löh­ne in den lee­ren Sied­lungs­ko­lo­nien USA, Aus­tra­li­en, Kana­da und Neu­see­land von Anfang an hoch waren, der zwei­te, war­um die Löh­ne in West­eu­ro­pa zwi­schen der Mit­te des 18. und der Mit­te des 19. Jahr­hun­derts lang­fris­tig san­ken und war­um sich die­se Ten­denz seit der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts umkehrte.

Solan­ge sich die Akku­mu­la­ti­on des Kapi­tals haupt­säch­lich durch Zer­rüt­tung vor­ka­pi­ta­lis­ti­scher Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren und Gesell­schafts­klas­sen auf dem inne­ren Markt voll­zog, zer­stör­te sie mehr Arbeits­plät­ze, als dass sie neue schuf, wuchs die indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee lang­fris­tig und damit ein­her ging die Unfä­hig­keit der Arbei­ter, eine star­ke Gewerk­schafts­be­we­gung auf­zu­bau­en, d. h. ein rela­ti­ves Ange­bots­mo­no­pol der Ware Arbeits­kraft zu errich­ten. Der Real­lohn sank lang­fris­tig.11

In der Epo­che des Impe­ria­lis­mus wur­de die ursprüng­li­che Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on in den Kolo­nien und Halb­ko­lo­nien den Bedürf­nis­sen des Groß­ka­pi­tals der Metro­po­len unter­wor­fen. Die Kapi­tal­aus­fuhr der impe­ria­lis­ti­schen Län­der bestimm­te nun die Wirt­schafts­ent­wick­lung der die­ser Län­der. Die­se wur­de kom­ple­men­tär zu den Bedürf­nis­sen der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­on in den Metro­po­len gestal­tet. Es wur­den nur sol­che Kapi­tal­in­ves­ti­tio­nen getä­tigt, die den Inter­es­sen der impe­ria­lis­ti­schen Bour­geoi­sie entsprachen.

Der impe­ria­lis­ti­sche Kapi­tal­ex­port erstick­te die eigen­stän­di­ge Wirt­schafts­ent­wick­lung der Kolo­nien, indem er:

  • die vor­han­de­nen Res­sour­cen für eine ursprüng­li­che Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on abschöpfte
  • die übrig geblie­be­nen ein­hei­mi­schen Res­sour­cen auf die­je­ni­gen Sek­to­ren lenk­te, die für die Ent­wick­lung der Unter­ent­wick­lung ent­schei­den waren: Außen­han­del, Ver­mitt­ler­diens­te für die Impe­ria­lis­ten, Boden­spe­ku­la­ti­on, Kri­mi­na­li­tät und Glücksspiel.
  • die ursprüng­li­che Akku­mu­la­ti­on des Kapi­tals durch ein lang­fris­ti­ges Bünd­nis mit der auf dem Lan­de herr­schen­den Klas­se ein­schränk­te. Dadurch wur­de ein bedeu­ten­der Teil der Dorf­be­völ­ke­rung außer­halb der Sphä­re der Waren­pro­duk­ti­on gehalten.

Da die Roh­stoff­pro­duk­ti­on aber eine pri­mi­tiv indus­tri­el­le war, die auf­grund der gro­ßen indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee für eine stän­di­ge Moder­ni­sie­rung der Maschi­ne­rie kei­ne Anrei­ze schaff­te, ent­stand auch ein wach­sen­des Pro­duk­ti­vi­täts­ge­fäl­le zu der Indus­trie der Metro­po­len, das die rea­le Unter­ent­wick­lung gleich­zei­tig aus­drückt und ver­ewigt. Man­dels Kom­men­tar hierzu:

Vom mar­xis­ti­schen Stand­punkt aus gese­hen, d.h. vom Stand­punkt der kon­se­quen­ten Arbeits­wert­leh­re, ist Unter­ent­wick­lung letz­ten Endes immer quan­ti­ta­ti­ve (mas­sen­haf­te Erwerbs­lo­sig­keit) und qua­li­ta­ti­ve (nied­ri­ge Arbeits­pro­duk­ti­vi­tät) Unter­be­schäf­ti­gung (Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 57).

In den Län­dern des Südens ent­stand eine Mischung von vor­ka­pi­ta­lis­ti­schen und kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons- und Dis­tri­bu­ti­ons­ver­hält­nis­sen, die die Ver­all­ge­mei­ne­rung der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­wei­se und vor allem der kapi­ta­lis­ti­schen Groß­in­dus­trie verhinderte.

Im Spät­ka­pi­ta­lis­mus wur­de es für das inter­na­tio­na­le Mono­pol­ka­pi­tal inter­es­sant, auch in den Län­dern der »Drit­ten Welt« zu Mono­pol­prei­sen ver­käuf­li­che Fer­tig­wa­ren pro­du­zie­ren zu lassen.

In den unter­ent­wi­ckel­ten Län­dern erlaub­te es die nun ein­set­zen­de Indus­tria­li­sie­rung, die Repro­duk­ti­ons­kos­ten der Arbeits­kraft, auf­grund der Stei­ge­rung der gesell­schaft­li­chen Arbeits­pro­duk­ti­vi­tät, bedeu­tend zu sen­ken. Die­ser ver­rin­ger­te Wert der Ware Arbeits­kraft muss­te auf­grund der Infla­ti­on aller­dings nicht immer mit einem sin­ken­den Geld­preis einhergehen.

Die rie­si­ge indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee ver­hin­dert, dass mora­lisch-his­to­ri­sche Kom­po­nen­ten dem Wert der Ware Arbeits­kraft ein­ver­leibt werden.

Die Exis­tenz einer gro­ßen indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee ist auf fol­gen­de Fak­to­ren zurückzuführen:

  • Die nur lang­sam wach­sen­de Indus­trie kann die sich jetzt doch vom Grund und Boden lösen­den Bau­ern nicht absorbieren.
  • Die jetzt ein­set­zen­de Pro­duk­ti­on von Fer­tig­wa­ren war kapi­tal­in­ten­siv, wäh­rend die Pro­duk­ti­on von Roh­stof­fen arbeits­in­ten­siv war. Die Zahl der indus­tri­el­len Arbeits­plät­ze konn­te also sta­gnie­ren oder sogar abso­lut zurückgehen.

Das durch die Exis­tenz einer rie­si­gen indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee beding­te ungüns­ti­ge Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen Kapi­ta­lis­ten und Arbei­tern ver­hin­der­te meis­tens eine wirk­sa­me Orga­ni­sie­rung der Arbei­ter­klas­se in Gewerk­schaf­ten. Dies hat­te zur Fol­ge, dass die Ware Arbeits­kraft meis­tens sogar unter ihrem Wert ver­kauft wurde.

Das Kapi­tal konn­te einen Rück­gang der Pro­fi­tra­te durch eine Erhö­hung der Mehr­wer­tra­te kom­pen­sie­ren. Die höhe­rer Mehr­wer­tra­te und damit höhe­re Pro­fi­tra­te erklärt, war­um aus­län­di­sches Kapi­tal über­haupt in der Indus­trie der Län­der der »Drit­ten Welt« inves­tiert wird. Aller­dings schaff­te sie für die Akku­mu­la­ti­on des Kapi­tals enge Gren­zen, denn eine Aus­deh­nung des inne­ren Mark­tes war auf­grund der nied­ri­gen Real­löh­ne und der Bedürf­nis­lo­sig­keit der Arbei­ter unmög­lich.12

Fas­sen wir zusam­men: Haupt­quel­le des Sur­plus­pro­fits sind seit dem Spät­ka­pi­ta­lis­mus, also seit 1945, tech­no­lo­gi­sche Ren­ten und nicht mehr die Aus­beu­tung von Kolo­nien und Halb­ko­lo­nien. Die­se blieb aller­dings quan­ti­ta­tiv durch­aus bedeut­sam und nahm die Form von Gewinn­ab­flüs­sen (Drain) und eines unglei­chen Tau­sches an.

Haupt­ur­sa­che für die gerin­gen Löh­ne in den spä­ter so genann­ten Ent­wick­lungs­län­dern war die rie­si­ge indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee. Sie ver­hin­der­ten zuver­läs­sig eine Durch­in­dus­tria­li­sie­rung die­ser Län­der. In den Indus­trie­län­dern konn­ten höhe­re Löh­ne gera­de wegen der schrump­fen­den indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee durch­ge­setzt werden.

Dies ist der von Man­del beschrie­be­ne Stand in der Epo­che des Spät­ka­pi­ta­lis­mus, die bis 1989 andauerte.

Im Neo­li­be­ra­lis­mus (ab 1989) nahm die Ver­la­ge­rung von Indus­trie­pro­duk­tio­nen in die Ent­wick­lungs­län­der stark zu. Dadurch wur­de die indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee in den Indus­trie­län­dern wesent­lich ver­grö­ßert, was es den Kapi­ta­lis­ten ermög­lich­te, die Löh­ne her­ab­zu­set­zen oder sie zumin­dest sta­gnie­ren zu las­sen. Gleich­zei­tig konn­ten die Kapi­ta­lis­ten die Prei­se für die in den Ent­wick­lungs­län­dern her­ge­stell­ten Pro­duk­te mode­rat sen­ken, so dass die nomi­na­len Real­lohn­ver­lus­te in den Indus­trie­län­dern grö­ßer erschie­nen als die rea­len. Hier­durch kam es zur fal­schen Wahr­neh­mung, wir alle wür­den auf Kos­ten der Men­schen in den Ent­wick­lungs­län­dern leben und wir müss­ten um der Gerech­tig­keit wil­len auf gro­ße Tei­le unse­res Wohl­stan­des verzichten.

Es wird aber durch die­se rein mora­li­sche Argu­men­ta­ti­on ver­kannt, dass die Lohn­hö­he wesent­lich ein Resul­tat des Klas­sen­kamp­fes ist und von der rela­ti­ven Stär­ke der bei­den Grund­klas­sen Kapi­ta­lis­ten und Arbei­ter abhängt. Die­se wie­der­um ist vor allem eine Funk­ti­on der Grö­ße der indus­tri­el­len Reser­ve­ar­mee. Auch durch die Ver­la­ge­rung von vie­len Indus­trie­be­trie­ben in Län­der der »Drit­ten Welt« konn­te dort in der Regel kei­ne Durch­in­dus­tria­li­sie­rung erreicht wer­den. Die indus­tri­el­le Reser­ve­ar­mee blieb sehr groß und die Löh­ne nied­rig. Ent­wick­lungs­län­der kön­nen aus dem Teu­fels­kreis der Unter­ent­wick­lung über­haupt nur ent­kom­men, wenn sie eine akti­ve Indus­trie­po­li­tik betrei­ben. Das aber ist gegen­wär­tig nur gro­ßen Län­dern wie Chi­na mög­lich, die sich eine gewis­se Unab­hän­gig­keit vom inter­na­tio­na­len Finanz­ka­pi­tal und sei­nen Insti­tu­tio­nen wie dem Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds IWF bewahrt haben.

Selbst wenn wir auf grö­ße­re Lohn­be­stand­tei­le ver­zich­ten wür­den, wür­de das den Kapi­ta­lis­ten nut­zen, aber die Situa­ti­on der Men­schen in den Ent­wick­lungs­län­dern um kei­nen Deut verbessern.

4. Soziologische Probleme mit der Theorie der Arbeiteraristokratie

Ernest Man­del weist dar­auf hin, dass die Metall­ar­bei­ter als die am bes­ten bezahl­te Schicht des Pro­le­ta­ri­ats in Deutsch­land und Frank­reich nach 1918 den Vor­trupp der kom­mu­nis­ti­schen Bewe­gung gebil­det haben. Erst durch die Gewin­nung der Arbei­ter in den Groß­be­trie­ben der Metall­in­dus­trie wur­de der Kom­mu­nis­mus zu einer Mas­sen­be­we­gung.13 In Frank­reich kon­trol­lier­ten die Kom­mu­nis­ten die gro­ßen Metall­be­trie­be wie Renault noch bis zum Jahr 1968. Erst der his­to­ri­sche Ver­rat der KPF am Gene­ral­streik die­ses Jah­res führ­te zu einer Ero­si­on des kom­mu­nis­ti­schen Einflusses.

Aber bereits in der Rus­si­schen Revo­lu­ti­on von 1917 spiel­ten die Metall­ar­bei­ter der Puti­low-Wer­ke eine sehr wich­ti­ge Rolle.

Umge­kehrt führ­te der Zer­fall zum Bei­spiel des fran­zö­si­schen Kolo­ni­al­rei­ches nicht zu einem Ver­schwin­den der Arbei­ter­bü­ro­kra­tie. Man könn­te natür­lich ein­wen­den, die fran­zö­si­sche Bour­geoi­sie habe die kolo­nia­le durch eine neo­ko­lo­nia­le Aus­beu­tung ersetzt. Aller­dings erhielt Frank­reich zumin­dest in Jahr 1967 nur sehr begrenz­te Pro­fi­te aus sei­nen ehe­ma­li­gen Kolo­nien. Das gilt erst recht für die USA. Aus­lands­pro­fi­te mach­ten zu die­sem Zeit­raum nur einen klei­nen Teil der Pro­fi­te der US-ame­ri­ka­ni­schen Bour­geoi­sie ins­ge­samt aus.14

Rein von der Lohn­hö­he her gese­hen müss­te man die Arbei­ter eines gan­zen ent­wi­ckel­ten Lan­des als Arbei­ter­aris­to­kra­tie bezeich­nen, was aber nach Man­del kei­nen Sinn macht.15

Bereits vor dem Ers­ten Welt­krieg mach­te Rosa Luxem­burg fol­gen­de Beobachtungen:

Der Orga­ni­sie­rung sind nur zugäng­lich die obe­re Schicht der bes­ser situ­ier­ten Indus­trie­ar­bei­ter, bei denen die Arbeits­lo­sig­keit nur eine peri­odi­sche oder flie­ßen­de ist.

Die tie­fer ste­hen­de Schicht der stän­dig vom Lan­de in die Stadt strö­men­de unge­lern­ten Bau­ar­bei­ter, sowie alle hal­b­länd­li­chen unre­gel­mä­ßi­gen Beru­fe wie Zie­gel­fa­bri­ka­ti­on, Ern­te­ar­bei­ten eig­nen sich durch die räum­li­chen und zeit­li­chen Bedin­gun­gen ihrer Beschäf­ti­gung sowie durch ihr sozia­les Milieu bedeu­tend weni­ger zur gewerk­schaft­li­chen Organisation.

Die brei­ten unte­ren Schich­ten der Reser­ve­ar­mee, die Arbeits­lo­sen mit unre­gel­mä­ßi­ger Beschäf­ti­gung, die Haus­in­dus­trie und die zufäl­lig beschäf­tig­ten Armen sind nicht organisierbar.

All­ge­mein: Je grö­ßer die Not und der Druck in einer pro­le­ta­ri­schen Schicht, um so gerin­ger ist die Mög­lich­keit einer gewerk­schaft­li­chen Orga­ni­sie­rung.16

Die­se Aus­sa­ge gilt mit bestimm­ten Abstri­chen noch immer.

5. Die problematische Parole der »Arbeiteraristokratie«

Es ist aus stra­te­gi­scher Sicht grund­falsch der Arbei­ter­klas­se ihre Pas­si­vi­tät vor­zu­wer­fen und dies mit einer »Bestechung« durch die Bour­geoi­sie zu erklä­ren. Tat­säch­lich wird in nor­ma­len Zei­ten immer der größ­te Teil der Beherrsch­ten die ideo­lo­gi­schen Vor­ga­ben der Herr­schen­den akzep­tie­ren. Nur ein klei­ner Teil der Klas­se wird in die­sen ruhi­gen Zei­ten in der Lage sein, sich dem ideo­lo­gi­schen Trom­mel­feu­er und der immer aus­ge­feil­te­ren Pro­pa­gan­da der Bour­geoi­sie zu entziehen.

Die­ser Teil der am wei­tes­ten fort­ge­schrit­te­nen Arbei­ter muss aber uner­müd­lich für sein sozia­lis­ti­sches Pro­gramm agi­tie­ren. Aller­dings sind nur in Kri­sen­zei­ten wie den heu­ti­gen grö­ße­re Erfol­ge zu erwarten.

Bei der Agi­ta­ti­on müs­sen For­meln gefun­den wer­den, die die Klas­se gegen die Kapi­ta­lis­ten zusam­men­schlie­ßen. Der Vor­wurf der Arbei­ter­aris­to­kra­tie bewirkt aber das Gegen­teil. Er spal­tet die ohne­hin stark zer­klüf­te­te Arbei­ter­klas­se wei­ter und nutzt nur den Kapi­ta­lis­ten. Er ist unbe­dingt zu vermeiden.

Erst nach einer sozia­lis­ti­schen Revo­lu­ti­on wird sich die elen­de Lage der Men­schen in den Ent­wick­lungs­län­dern ver­bes­sern kön­nen. Ein indus­tria­li­sier­ter Arbei­ter­staat wird sehr gro­ße Res­sour­cen auf­wen­den, um eine rasche Durch­in­dus­tria­li­sie­rung der Ent­wick­lungs­län­der zu errei­chen. Aller­dings muss die Akku­mu­la­ti­ons­ra­te so berech­net wer­den, dass der Wohl­stand sowohl der Ent­wick­lungs­län­der wie auch der Indus­trie­län­der kon­ti­nu­ier­lich wächst. Aber der Wohl­stand der Ent­wick­lungs­län­der wird bedeu­tend schnel­ler zuneh­men, so dass in eini­gen Jahr­zehn­ten glei­che Lebens­be­din­gun­gen im gesam­ten sozia­lis­ti­schen Block exis­tie­ren. Dies ist des­we­gen so wich­tig, weil der Auf­bau­en­thu­si­as­mus der Mas­sen eine eigen­stän­di­ge Pro­duk­tiv­kraft ist. Die­ser kann aber nur bei merk­lich stei­gen­dem Wohl­stand dau­er­haft erhal­ten blei­ben.17

6. Verweise und verwendete Literatur

Verweise

1 Lenin: Der Impe­ria­lis­mus, in: Lenin Wer­ke 22, S. 198, Ber­lin 1971

3 Vgl. Ernest Man­del: Mar­xis­ti­sche Wirt­schafts­theo­rie, Band 1, S. 185ff, Frank­furt am Main 1985

4 Ernest Man­del: Der Spät­ka­pi­ta­lis­mus, Frank­furt am Main 1974, S. 71

5 Vgl. Man­del 1974, S. 72.

6 Man­del 1974, a.a.O, S. 72.

7 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 73.

8 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 51ff.

9 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 59ff.

10 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 178f, 205ff, 230ff, 296.

11 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 334

12 Vgl. Man­del 1974, a.a.O, S. 61ff

13 Vgl. Ernest Man­del: Die Büro­kra­tie, ISP-Theo­rie 4, Frank­furt am Main 1976 (Erst­ver­öf­fent­li­chung 1967), S. 32.

14 Vgl. Man­del 1976, a.a.O., S. 31.

15 Vgl. Man­del 1976, a.a.O., S. 31f.

16 Rosa Luxem­burg, Ein­füh­rung in die Natio­nal­öko­no­mie, S. 276f, zitiert nach Man­del 1974, a.a.O., S. 144

17 Ernest Man­del: Mar­xis­ti­sche Wirt­schafts­theo­rie, Band 2, Frank­furt am Main 1979, S. 768ff.

Verwendete Literatur

Bild: Hips­ter with a sel­fie stick punis­hed by old Lady, Lis­bon, Por­tu­gal CC BY 2.0 (Autor: Sonse)

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