Begründung der Corona-Maßnahmenkritik

Ansichten: 904
Lese­zeit29 min

Die offizielle Begründung der Maßnahmen hat vier zentrale Elemente:

  1. Die Ver­laufs­kon­trol­le erfolgt durch Tests, in ers­ter Linie den PCR-Test, als Infek­ti­ons­nach­weis, in zwei­ter Linie Blut-Anti­kör­per gegen Virus-Anti­ge­ne in ange­mes­se­ner Kon­zen­tra­ti­on als Nach­weis der »Gene­sung« bzw. des Anteils der »Gene­se­nen« an einer Bevöl­ke­rung (die­sen Anteil nennt man »Sero­prä­va­lenz«; das ist somit der Anteil der­je­ni­gen in einer Bevöl­ke­rung, die der­zeit nicht mehr ansteck­bar sind)

Indi­rekt wird aus der Sero­prä­va­lenz in einer Bevöl­ke­rung im Nach­hin­ein auch eine »Dun­kel­zif­fer« geschätzt, d. h. der Anteil der­je­ni­gen, meist unauf­fäl­lig Infi­zier­ten (kei­ne, gerin­ge oder häus­lich aus­ku­rier­ba­re Sym­pto­me; es gibt mitt­ler­wei­le eine »offi­zi­el­le« Klas­si­fi­ka­ti­on zum Schwe­re­grad), die bis zu einem Zeit­punkt durch die Mas­sen­tes­tung nicht gefun­den wur­den. Die­se uner­kannt Infi­zier­ten sol­len etwa das Dop­pel­te bis Sechs­fa­che oder mehr der offi­zi­ell bis zu einem Zeit­punkt regis­trier­ten Infi­zier­ten ausmachen.

  1. Das Modell, es lau­tet: Ein kom­plett neu­es Virus trifft auf eine »immun­nai­ve« Bevöl­ke­rung (noch ohne nach­weis­ba­re Blut-Anti­kör­per, d. h. »Sero­prä­va­lenz = 0«), unwei­ger­lich wird JEDER Expo­nier­te (dem Virus Aus­ge­setz­te) somit frü­her oder spä­ter infi­ziert, und infi­ziert sei­ner­seits wei­te­re, noch vor Aus­bruch der Sym­pto­me: Asym­pto­ma­ti­sche Ver­brei­tung, also beson­ders heim­tü­ckisch! Infi­zier­te erkran­ken, wer­den kran­ken­haus- und inten­siv­pfle­ge-bedürf­tig und verster­ben, je zu einem gewis­sen Pro­zent­satz (der aber unter­schied­lich ist in den ein­zel­nen Alters­stu­fen). Vor Errei­chen der Her­denim­mu­ni­tät bzw. Impf­quo­te kann die Aus­brei­tung sich bes­ten­falls etwas ver­lang­sa­men, da sie aber im gro­ßen Gan­zen in eine unge­schütz­te Bevöl­ke­rung hin­ein ver­läuft, und das Virus anste­cken­der ist als etwa das Influ­en­za-Virus (die Vari­an­ten sogar deut­lich anste­cken­der), wür­de ohne Maß­nah­men die Aus­brei­tung EXPO­NEN­TI­ELL statt­fin­den, solan­ge ein Infi­zier­ter mehr als einen Infi­zier­ten ansteckt. Das Gesund­heits­sys­tem wür­de ganz schnell über­for­dert, die ohne­hin schon hohe Fall-Sterb­lich­keit von ca. 1% der Infi­zier­ten wür­de hoch­schnel­len auf 3 – 4%, da den schwe­rer Erkrank­ten nicht mehr gehol­fen wer­den kann, zudem müss­ten sie ohne Hil­fe »qual­voll ersti­cken«. Und davon wären dann zwei­ein­halb bis drei Mil­lio­nen Deut­sche in weni­gen Wochen oder Mona­ten betroffen.

((Aus dem Modell folgt, neben­bei, die Gleich­set­zung drei­er Wer­te, die sonst aus­ein­an­der­fal­len: Die Fall-Sterb­lich­keit ist die Zahl an Toten pro ERFASS­TE also über­haupt posi­tiv getes­te­te Fäl­le. Zwar gibt es eine Dun­kel­zif­fer (s.o.), aber die muss gering sein, da ja »jeder dran­kommt«, und man aus dem Anteil der je »Erkrank­ten« mit Posi­tiv-Test grob auf die momen­ta­ne Aus­brei­tung in der sons­ti­gen Bevöl­ke­rung zurück­schlie­ßen kann: die Sero­prä­va­lenz war immer sehr nied­rig! Natür­lich auch dank der Maß­nah­men. Das heißt, die ermit­tel­ten Fäl­le sind im gro­ßen Gan­zen letzt­lich maß­geb­lich auch für die »rich­tig kran­ken, die als ein­zi­ge auch Immu­ni­tät aus­bil­den«, das heißt, die recht hohe Falls­terb­lich­keit kann »groß­zü­gig« bei Annah­me einer Dun­kel­zif­fer von 100% (gleich­viel unent­deck­te Infi­zier­te wie per Test ermit­tel­te Infi­zier­te) hal­biert wer­den, und dann beträgt sie immer noch 1 – 2% (erst recht in den Alters­grup­pen der >60jährigen und Risi­ko­grup­pen, wo sie deut­lich höher liegt: »Aber haben sie kein Recht auf Über­le­ben?«). Da jeder oder fast jeder dran­kommt (Her­denim­mu­ni­tät = 1 – 1/R0 wird, je höher die Aus­brei­tungs­ra­te (Basis­re­pro­duk­ti­ons­zahl R0), immer spä­ter erreicht, jetzt erst bei mehr als 90% Genesenen/​Geimpften bei der Delta­va­ri­an­te), gilt dann auch: Sterb­lich­keit in der Bevöl­ke­rung (Mor­ta­li­tät) = ca. Leta­li­tät = hal­be Fall-Sterb­lich­keit. Und das selbst unter güns­tigs­ten Umstän­den, d. h. intak­tem Gesundheitssystem …))

  1. Die Maß­nah­men zur Ver­lang­sa­mung der Aus­brei­tung, vor Imp­fung (NPI = non phar­maceu­ti­cal inter­ven­ti­ons): dass sie hel­fen, bei einer anste­cken­den Krank­heit, sagt einem doch bereits der gesun­de Men­schen­ver­stand… (aber es gibt auch Stu­di­en); und sie sind hin­zu­neh­men, bis mit der Imp­fung das eigent­li­che Mit­tel zur Prä­ven­ti­on ver­füg­bar ist.
  2. Die Imp­fung: Das wich­tigs­te Mit­tel, wich­ti­ger als The­ra­pie, weil man es ja gar nicht erst zu the­ra­pie-bedürf­ti­gen Krank­heits­aus­brü­chen kom­men las­sen will – und mit einer hin­rei­chend hohen Rate an Geimpf­ten (näm­lich in der Höhe, wo Her­denim­mu­ni­tät erreicht wäre) DAS VIRUS sogar ganz an der wei­te­ren Aus­brei­tung hin­dert (Zero­Co­vid). Und wenn die Imp­fung das nicht leis­tet (z. B. Geimpf­te immer noch anste­ckend sind): so ver­hin­dert sie doch (wie auch die Influ­en­za-Imp­fung) schwe­re Ver­läu­fe und Todesfälle.

Die Kritik daran lautet:

Die Begrün­dung ist wei­test­ge­hend SELBSTIM­MU­NI­SIE­REND – die Behaup­tun­gen sind zum Teil empi­risch nicht über­prüf­bar, zum Teil nie über­prüft wor­den (man kann also bes­ten­falls von unge­prüf­ten Hypo­the­sen sprechen).

1. Ent­schei­den­de Behaup­tun­gen über den PCR-Test sind ungeprüft:

  1. Dass der PCR-Test eine aku­te Infek­ti­on mit akut sich ver­meh­ren­den Sars­Co­v2-Viren nach­weist. Statt­des­sen ist er posi­tiv bei gerings­ten Spu­ren von (pas­sen­den) Frag­men­ten des Virus-Erb­gu­tes, wie sie noch unbe­kannt lan­ge Fris­ten nach einer Infek­ti­on in der Schleim­haut vor­lie­gen können;
  2. Es gibt Anhalts­punk­te, dass Viren auch nach Immu­ni­sie­rung lan­ge Zeit in ein­zel­nen Schleim­haut­zel­len sich wei­ter ver­meh­ren und so eine Dau­er­prä­senz zeigen;
  3. Die gro­ße Emp­find­lich­keit des Tests lässt ihn womög­lich anspre­chen, sogar wenn gar nichts vor­liegt (falsch-posi­ti­ve Ergeb­nis­se), vor allem, wenn er tech­nisch rou­ti­ne­mä­ßig auf vol­le Aus­schöp­fung der Emp­find­lich­keit ein­ge­stellt ist (maxi­mal hohe ct-Wer­te), es kann daher sein, dass allein schon die Falsch­po­si­ti­ven-Rate bei sehr hohen Tes­t­an­zah­len eine gewis­se »Inzi­denz« vor­täuscht (Schwan­kun­gen, ja sogar Wel­len kom­men oben­drein zustand, wenn die Pro­ben falsch genom­men wer­den; außer­dem, wenn unge­schul­tes Per­so­nal, vor allem beim Wie­der­an­stieg nach Run­ter­fah­ren der Test­zah­len, die Test-Appa­ra­tu­ren hand­habt, kommt es zu Mas­sen­kon­ta­mi­na­tio­nen, die dann in die Gesamt-Inzi­denz ein­ge­hen – oder, wenn ent­deckt, wer­den sie even­tu­ell nicht gemel­det und statt­des­sen Pro­ben »ent­spre­chend dem Trend« will­kür­lich bewertet) ;
  4. Frü­he Stu­di­en (in Chi­na) haben eine kaum bis nicht bestehen­de Re-Test-Relia­bi­li­tät erge­ben, d. h. bei posi­tiv getes­te­ten Sym­ptom­trä­gern, die durch­ge­hend hät­ten posi­tiv sein müs­sen, erga­ben sich bei fort­be­stehen­den Sym­pto­men kom­plett zufäl­li­ge Test-Ergeb­nis-Rei­hen in auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen (wäh­rend der Test hät­te durch­ge­hend posi­tiv aus­fal­len müssen…);
  5. Man hat im Bron­chi­al­se­kret von eini­gen schwer Lun­gen­ent­zün­dungs-Kran­ken in Wuhan das­sel­be Virus gefun­den, in hoher Kon­zen­tra­ti­on, es ver­mehrt, und sei­ne Fähig­keit, Zel­len zu befal­len, im Labor gezeigt. Seit­her wird ange­nom­men, wenn man DAS VIRUS bzw. eine sei­ner Vari­an­ten fin­det (beim Nasen-Rachen-Abstrich), dass es Ursa­che der Sym­pto­me und Schä­den ist, die man zeit­gleich oder im wei­te­ren Ver­lauf im Kör­per fin­det. BEWIE­SEN wird das aber kaum bis gar nicht mehr. Es gibt kei­ne kli­ni­sche Defi­ni­ti­on der Krank­heit covid19. Die anfangs erwo­ge­nen kli­ni­schen Kri­te­ri­en (vor allem Befun­de in Rönt­gen, CT und MRT) tref­fen auch bei ande­ren Erre­gern zu. Dazu kommt, dass die Krank­heit und ihr Ver­lauf nicht nur durch Schäd­lich­keit des Virus, son­dern auch die spe­zi­fi­schen Schwä­chen, spe­zi­ell Immun­ab­wehr-Schwä­chen, der Erkrank­ten ver­ur­sacht wird:

Man kennt z. B. patho­lo­gi­schen Mecha­nis­mus, durch den das Spike-Pro­te­in des Virus, WENN es denn bis zu Lun­gen-Bläs­chen ver­sor­gen­den Kapil­la­ren vor­ge­drun­gen ist, dort Mini-Throm­bo­sen ver­ur­sacht und so die Blut­ver­sor­gung der befal­le­nen Lun­gen­ab­schnit­te unter­bin­det, also eine »Ver­tei­lungs­stö­rung« ver­ur­sacht, die das Absin­ken der Sauer­stoff­sät­ti­gung im Blut erklärt. Aber dazu muss das Virus erst­mal mas­sen­haft dort­hin gekom­men sein.

((Die Nicht­be­ach­tung der Anfor­de­rung, die eine Ver­tei­lungs­stö­rung an die Behand­lung stellt, hat­te ver­mut­lich die Kon­se­quenz, dass anstel­le Sauer­stoff­ga­be viel zu früh inva­siv beatmet wur­de, was ohne Not die ent­zün­de­ten Lun­gen­an­tei­le schä­dig­te und in der Fol­ge gespens­tisch hohe Todes­ra­te unter den Beatme­ten nach sich zog.))

Eben­so wird die Häu­fung schwe­rer Ver­läu­fe bei Älte­ren mit der Häu­fig­keit der Andock­stel­len für das Spike-Pro­te­in des Virus erklärt (ACE2-Rezep­to­ren), aber die rela­ti­ve Schwä­che der loka­len Immun­ab­wehr weist die­sel­be Ver­tei­lung auf.

Und bereits die Unter­schei­dung, wel­che Schä­den durch das Virus selbst, und wel­che durch die (über­schie­ßen­de, schlecht regu­lier­te) Immun­ab­wehr gegen es ver­ur­sacht wer­den, ist schwer zu treffen.

An all dem ändert auch die akri­bi­sche Ver­fol­gung, wel­che Muta­tio­nen es an leicht varia­blen Stel­len des Erb­guts des Virus gibt, nichts. Mit ande­ren Wor­ten: Der Zusam­men­hang zwi­schen dem, was der Test nach­weist, und dem, was eigent­lich von Inter­es­se ist, näm­lich Sym­pto­me, Krank­heit, Schä­den, Todes­fäl­le, ist ent­we­der nicht, oder nicht oft und genau genug nachgewiesen.

f. Selbst wenn Nasen-Rachen-Abstri­che von sym­pto­ma­ti­schen Pati­en­ten posi­tiv aus­fal­len (oder im Vor­feld aus­ge­fal­len sind), müss­te erst­mal nach wei­te­ren Atem­wegs­in­fekt-Erre­ger gesucht wer­den, die mit SarsCoV2 oder anstel­le sei­ner das Krank­heits­ge­sche­hen ver­ur­sa­chen. Eine sol­che Suche wür­de unter Umstän­den eine Alter­na­tiv-Erklä­rung für »Impf­durch­brü­che« lie­fern, dann näm­lich, wenn SarsCoV2 in Wahr­heit längst ende­misch gewor­den wäre, und allen­falls noch in Bruch­tei­len an der Ver­ur­sa­chung der aktu­el­len schwe­ren Atem­wegs­in­fek­tio­nen betei­ligt ist.

((zur Sero­prä­va­lenz im nächs­ten Punkt))

((Was das mys­te­riö­se angeb­li­che Ver­schwin­den der Influ­en­za-Viren angeht, wäre zu prü­fen, ob es sich womög­lich um ein mas­sen­haf­tes Arte­fakt han­delt, das durch ein fehl­kon­stru­ier­tes Kom­plex-Test-Kit erzeugt wur­de, das mut­maß­lich von der WHO all­ge­mein zur Durch­füh­rung der Influ­en­za-Sur­veil­lan­ce in Auf­trag gege­ben wur­de. Über­haupt wird auf die Labor­ar­beit und mög­li­che Arte­fak­te beim Gewin­nen der Befun­de und Ver­zer­run­gen der sta­tis­ti­schen Aus­sa­ge­kraft von so gewon­ne­nen Daten durch die Test-Pra­xis viel zu wenig geachtet.))

2. Das Modell berück­sich­tigt die Beson­der­hei­ten der Immun­ab­wehr in den Atem­we­gen nicht, statt­des­sen behan­delt es Covid nach dem Vor­bild von Ebo­la oder Masern, d. h. eine jener Erkran­kun­gen, bei denen die Viren ganz schnell in die Blut­bahn durch­bre­chen (es also zu Virä­mie kommt), und sich im gan­zen Kör­per ver­tei­len. Bei Atem­wegs­in­fek­ten geschieht das erst, nach­dem die Viren sich erfolg­reich in der Nasen-Rachen-Schleim­haut ver­mehrt haben, durch Ein­at­men in die Lun­gen gelangt sind, sich dort eben­falls erfolg­reich ver­mehrt haben, und Schleim­haut-Ver­let­zun­gen ver­ur­sa­chen, über die dann wie­der­um Bak­te­ri­en in das Gewe­be dahin­ter ein­drin­gen kön­nen: bak­te­ri­el­le Super­in­fek­ti­on). Atem­we­ge sind bei allen Lebe­we­sen, die über sol­che ver­fü­gen, mit beson­de­ren Abwehr­fä­hig­kei­ten aus­ge­stat­tet (Oberflächen/​Außenkontakt! Ähn­lich: die Haut und ande­re Schleim­häu­te, z. B. Harn­bla­se, Darm…): Lang bevor irgend­ei­ne Immun­zel­le über­haupt Kon­takt mit einem Virus hat­te, beginnt IN DEN SCHLEIM­HAUT­ZEL­LEN SELBST bereits die Abwehr (man spricht hier vom ange­bo­re­nen oder inna­ten Immun­sys­tem). Schon die Flim­mer­haa­re, die den Schleim der Schleim­haut unun­ter­bro­chen (außer bei Rau­chern, da fal­len sie aus) in Rich­tung Spei­se­röh­ren­öff­nung trans­por­tie­ren, sor­gen für eine stän­di­ge Rei­ni­gung der Atem­we­ge. Und so wei­ter… bis eben die regio­na­len Abwehr­zen­tren ins Spiel kom­men, wenn die ers­ten Bar­rie­ren der Abwehr auf Zell-Ebe­ne durch­bro­chen wur­den und Viren sich ver­mehrt haben. Ob das geschieht, hängt auch von der »Virus­last« ab, also der Men­ge an Viren, die sich ver­meh­ren, sicher auch ihrer Fähig­keit, an Zel­len zu bin­den, und in sie ein­zu­drin­gen, schließ­lich auch von der momen­ta­nen Ver­fas­sung der expo­nier­ten Per­son (Fehl- oder Man­gel- Ernäh­rung, Aus­trock­nung der Schleim­haut durch lan­ges lau­tes Reden, Sin­gen, Alko­hol usw.), und ihrem Alter. Wich­tig ist auch, dass die gro­ßen Fami­li­en der Atem­wegs-Infekt-Erre­ger, spe­zi­ell etwa die Coro­na-Viren, gewis­se Struk­tu­ren, etwa die Eiwei­ße, aus denen sich ihre Hül­len auf­bau­en, gemein­sam haben, sodass vor­ab schon aus frü­he­ren Begeg­nun­gen mit Viren der­sel­ben Fami­lie eine gewis­se (oft schon in der Kind­heit erwor­be­ne) »Kreuz«- oder »Hintergrund«-Immunität besteht.

Man kann somit fol­gen­de Annah­men a‑i des Modells für unver­ein­bar mit immu­no­lo­gi­schem Basis­wis­sen halten:

  1. »Alles, was an Phä­no­me­nen im Zusam­men­hang mit der Infek­ti­ons­wel­le beob­ach­tet wird, wird durch Eigen­schaf­ten DES VIRUS bzw. sei­ner Vari­an­ten ver­ur­sacht, die es über­all hin mit­nimmt, da es SEI­NE Eigen­schaf­ten sind: Aus­brei­tungs­ge­schwin­dig­keit, Inku­ba­ti­ons­zeit, Häu­fig­keit von Sym­pto­men/­Kran­ken­haus­ein­wei­sun­gen/In­ten­siv­pfle­ge- bzw. Beatmungs­be­dürf­tig­keit, Sterb­lich­keit.« Hier wird völ­lig miss­ach­tet, dass das Virus oder sei­ne Vari­an­ten auf ganz unter­schied­li­che Ein­zel­per­so­nen oder Grup­pen sol­cher trifft; der Immun­sta­tus der Bevöl­ke­rung, in der sich Viren aus­brei­ten, muss berück­sich­tigt werden;
  2. falsch ist die Behaup­tung, das Virus sei neu, es hat viel­mehr ähn­li­che Fami­li­en­ei­gen­schaf­ten wie die bekann­ter­ma­ßen bereits umlau­fen­den ande­ren vier Coro­na­vi­ren (Atem­wegs-Infek­ter­re­gern), glei­ches gilt auch für die Vari­an­ten, die bei Wie­der­be­geg­nun­gen vom Immun­sys­tem als nahe Ver­wand­te des­sel­ben Erre­gers erkannt werden;
  3. es ist unmög­lich, dass in einer ein­zi­gen Wel­le alle Expo­nier­te mit einer gleich­blei­ben­den Regel­mä­ßig­keit oder Häu­fig­keit »infi­ziert« wer­den und dann »erkran­ken«, und erst dann eine ech­te Immu­ni­tät ent­wi­ckeln, die eine erneu­te Infek­ti­on ver­hin­dern: das wur­de deut­lich am Fall des US Flug­zeug­trä­gers Theo­do­re Roo­se­velt, wo in einer Mann­schaft von ca. 4.500 See­leu­ten bei engs­tem Kon­takt mit Test­po­si­ti­ven über 24 Stun­den gera­de mal 600 über­haupt posi­tiv getes­tet wur­den, die andern aber nega­tiv blie­ben (und auch von die­sen 600 ent­wi­ckel­te nur ein klei­ner Bruch­teil über­haupt Sym­pto­me, wovon wie­der­um ein klei­ner Bruch­teil eine Lun­gen­ent­zün­dung bekam). Ähn­li­ches galt bis­her für die »Erkrank­ten« wäh­rend einer »nor­ma­len« Grip­pe­sai­son: Da blei­ben mehr als 80% der Bevöl­ke­rung ohne Sym­pto­me (trotz Expo­si­ti­on auf engs­tem Raum am Arbeits­platz, in der Fami­lie usw.).
  4. Es ist grund­sätz­lich bei Atem­wegs­in­fek­ten, wo es wie­der­holt zu klei­nen Infek­ten ohne Erkran­kung kom­men kann, kaum mög­lich, die Men­ge der »Infi­zier­ten« zu erhe­ben, sodass auch die Bestim­mung einer »Infi­zier­ten­sterb­lich­keit«, also des Anteils der an der Infek­ti­on Ver­stor­be­nen an der Gesamt­heit der »Infi­zier­ten«, sinn­voll nicht mög­lich ist. Dazu kommt, dass die Zuschrei­bung von Sym­pto­men an EINEN Haupter­re­ger, ange­sichts häu­fi­ger Misch- und Sekun­där­in­fek­tio­nen (bak­te­ri­el­le Super­in­fek­ti­on usw.) sinn­voll gar nicht ohne wei­te­res mög­lich ist. Wes­halb vor Coro­na grund­sätz­lich ande­re Para­me­ter benutzt wur­den, um den Schwe­re­grad (Krank­heits­last) einer gan­zen Grip­pe­sai­son (Grip­pe hier im Sinn von: aku­ter Atem­wegs­er­kran­kung mit Fie­ber) zu bestim­men, näm­lich die Übersterb­lich­keit im Ver­gleich zum Som­mer­halb­jahr. Weder epi­de­mio­lo­gisch noch in der Kli­nik spiel­te die Erre­ger­su­che eine all­zu gro­ße Rol­le. Die Unter­su­chun­gen lie­fen vor allem qua­li­ta­tiv, man woll­te sicher­stel­len, ob die (nicht all­zu wirk­sa­me) Imp­fung vor der Sai­son den »rich­ti­gen«, näm­lich kur­sie­ren­den Haupt-Influ­en­za-Stamm, der aktu­el­len Sai­son abwehrte.
  5. Nicht nur der Zusam­men­hang zwi­schen Posi­tiv-Test und aktu­el­ler »Infek­ti­on« oder gar »Erkran­kung« mit »dem Virus« ist nicht sicher belegt – die Zuschrei­bung aller Sym­pto­me und Krank­heits­er­schei­nun­gen an DAS VIRUS auf­grund die­ses Tests geschieht so gut wie immer, ohne dass nach ande­ren Erre­gern gesucht wird. Auf die Wei­se kann die tat­säch­lich von SarsCoV2 ver­ur­sach­te »Krank­heits­last« nie ermit­telt wer­den, statt­des­sen wird sie ein­fach behaup­tet (und durch finan­zi­el­le Fehl­an­rei­ze – Bet­ten­be­le­gung und Todes­fäl­le durch Coro­na-Pati­en­ten wer­den Kran­ken­häu­sern finan­zi­ell ver­gü­tet – noch vervielfacht);
  6. Aus dem­sel­ben Grund kann auch nicht fest­ge­stellt wer­den, ob eine Her­denim­mu­ni­tät nicht schon längst ein­ge­tre­ten ist bzw. von vor­ne­her­ein bei den meis­ten Expo­nier­ten eine Hin­ter­grund­im­mu­ni­tät bestand, sodass bei viel mehr Men­schen in der Bevöl­ke­rung eine Begeg­nung mit dem Virus längst statt­ge­fun­den hat, und die Infek­ti­on (auch mit Mutan­ten) somit in Wahr­heit bei den meis­ten sym­ptom­los ver­lau­fen, vor allem, weil sie eben schon Kon­takt hat­ten, und es sich um Wie­der­be­geg­nun­gen han­delt, wofür Stu­di­en bei Geimpf­ten und Frisch-Posi­tiv­ge­tes­te­ten mit hohen Virus­las­ten spre­chen, aus denen her­vor­geht, dass NEUN­ZIG PRO­ZENT von ihnen im Blut sol­che (dis­kre­ten, flüch­ti­gen) Anti­kör­per-Anstiegs­ver­läu­fe zei­gen, wie sie typisch für Wie­der­ho­lungs-Begeg­nun­gen sind, m. a. W. die­se 90% haben bereits min­des­tens eine Infek­ti­on mit SarsCoV2 durchgemacht.
  7. Nur DIE­SE (auf­wen­di­ge) Fest­stel­lung von Art und zeit­li­cher Ver­läu­fe der vor­über­ge­hen­den Anti­kör­per-Anstie­ge war und ist aber bewei­send für den Immu­ni­sie­rungs-Sta­tus der Bevöl­ke­rung. Die ein­fa­che Suche nach vor­han­de­nen Anti­kör­pern hin­ge­gen fin­det prak­tisch bloß die Trä­ger vor­über­ge­hen­der Blut-Anti­kör­per nach einer dann meist sym­pto­ma­ti­schen Infek­ti­on; die meist sym­ptom­lo­sen Infek­tio­nen, die den­noch zu hin­rei­chen­der Abwehr­fä­hig­keit füh­ren (man nennt es »stil­le Fei­ung«), und die bei der größ­ten Zahl der Virus-Begeg­nun­gen statt­fin­den, wer­den so nicht nach­ge­wie­sen: Wenn über­haupt Anti­kör­per im Blut auf­tre­ten, ver­schwin­den sie rela­tiv bald wie­der, was aber nicht mit einem Nach­las­sen der Immu­ni­tät ver­wech­selt wer­den darf; Schleim­haut-Immu­ni­tät ist ohne­hin nicht in dem Maß mit Anti­kör­per-Bil­dung ver­bun­den wie bei »Virämie«-Vireninfektionen (Masern, Ebo­la), son­dern an T‑Zellen, deren Nach­weis aber auf­wen­di­ger und daher teu­rer ist (und somit im Mas­sen­test unter­bleibt). Stu­di­en zei­gen, dass gegen SarsCoV2 gerich­te­te T‑Zellen bei mehr als dop­pelt so vie­len Per­so­nen vor­ka­men wie Anti­kör­per. Noch häu­fi­ger als T‑Zellbildung aber ist die Bil­dung von »Gedächt­nis­zel­len«. Deren Nach­weis wie­der­um ist aber nur sehr schwer mög­lich. Wes­halb auch die Stu­di­en mit den Anti­kör­per-Anstiegs­ver­läu­fen bei Geimpf­ten so bedeut­sam sind: Sie zei­gen, dass Her­denim­mu­ni­tät längst vor der Imp­fung ein­ge­tre­ten war.
  8. Alle sta­tis­ti­schen Ver­glei­che ver­wei­sen auf einen abso­lut nor­ma­len Ver­lauf von alters­be­rei­nig­ter (Über)Sterblichkeit, Atem­wegs­in­fek­ten, spe­zi­ell Pneu­mo­nien, und das auch bei…
  9. …wenig oder kei­nen Maß­nah­men, wie in Schwe­den und etli­chen US-Bun­des­staa­ten (beson­ders ein­drück­lich der exakt glei­che Ver­lauf der Infi­zier­ten­zah­len in Nord- und Süd-Dako­ta, bei stren­gen Maß­nah­men in Nord- und völ­lig aus­blei­ben­den Maß­nah­men in Süd-Dako­ta, bei sonst glei­chen Ver­hält­nis­sen); die Wirk­sam­keit von Mas­ken gegen Viren ist nicht belegt; auf die­sem Hin­ter­grund ist die Zurück­wei­sung der Zah­len 2.i. als nicht aus­schlag­ge­bend wegen der Maß­nah­men (»Prä­ven­ti­ons­pa­ra­dox«) unzu­läs­sig, die­se Schutz­be­haup­tung im Sin­ne des Modells (»alles wäre sonst noch viel, viel schlim­mer gekom­men«) ist viel­mehr als Aus­druck der Selbstim­mu­ni­sie­rung anzu­se­hen: Das Modell hat IMMER recht.

Zusatz:

Der Coro­na-Aus­schuss hat sich sehr stark auf die For­mel fixiert, der PCR-Test allein »wei­se kei­ne Infek­ti­on nach«. Das Motiv für die­se Fixie­rung dürf­te eine beab­sich­tig­te Pro­zess-Ver­wer­tung die­ser Erkennt­nis gewe­sen sein. Dar­über wur­de aber eine Ein­sicht etwas ver­nach­läs­sigt, näm­lich die­se: Der Test weist wegen sei­ner Emp­find­lich­keit unter Umstän­den zurück­lie­gen­de, per­sis­tie­ren­de und aktu­el­le bis kurz davor statt­ge­fun­de­ne Mini-Infek­tio­nen nach, wie sie natür­lich auch bei Immu­nen jed­we­der Gene­se immer wie­der zu fin­den sind – wenn die denn dem Virus aus­ge­setzt sind. Sie weh­ren es dank ihrer intak­ten Immu­ni­tät schnell und zuver­läs­sig ab, die vor­ge­schal­te­te inna­te Immu­ni­tät reicht bei klei­nen Virus­las­ten unter Umstän­den auch schon aus, viel­leicht kommt auch eine spe­zi­fi­sche Schleim­haut-Kom­po­nen­te (IgA) hin­zu usw.

Das Virus ist nun aber dabei, ende­misch zu wer­den, es zirkuliert.

Es zir­ku­liert und ver­ur­sacht sol­che Mini-Infek­te, stän­dig. Die immu­ni­sier­tem spe­zi­ell Geimpf­ten, geben es auch wei­ter. Also wird es bei der ange­streng­ten und andau­ern­den Suche nach ihm gefun­den. Viel­leicht sogar in Wellen.

Der Test wird also posi­tiv. Und dann schlägt das Dog­ma zu, wie es oben im Text ange­spro­chen wur­de: Alles, was nun geschieht, wird DEM VIRUS zugeschrieben.

Obwohl es viel­leicht am Krank­heits­ge­sche­hen gar nicht mehr betei­ligt ist. Son­dern, wie sich in der Influ­en­za Sur­veil­lan­ce zeigt, die ande­ren Atemwegsinfekt-Erreger.

Hin­ter dem Vor­hang der ertes­te­ten »Wel­le« eines wei­test­ge­hend (oder schon immer) harm­los gewor­de­nen fünf­ten ende­mi­schen Coro­na-Virus ent­fal­tet sich also eine sai­so­na­le Wel­le an Atem­wegs­er­kran­kun­gen. Und das wird sich ab jetzt nicht mehr ändern. Denn, wie Spahn schon sehr zurecht unk­te: Wenn wir die Geimpf­ten tes­ten, endet die Pan­de­mie nie.

Aber das ist nicht alles. Die Maß­nah­men­kri­tik begeht einen mas­si­ven Feh­ler, wenn sie IMPF­DURCH­BRÜ­CHE jetzt auf ein­mal auf­grund der dabei gefun­de­nen posi­ti­ven Test­ergeb­nis­se als »covid-Erkran­kung« durch­ge­hen lässt, und sei es auch bloß als Zuge­ständ­nis ans Nar­ra­tiv. Sowas darf man allen­falls mal in zwei­ter Linie und hilfs­wei­se zuset­zen (»selbst auf euren Grund­la­gen pas­siert das alles…«). Die eige­ne Theo­rie muss den Sach­ver­halt der Impf­durch­brü­che auf Basis der eige­nen Hypo­the­sen erklä­ren. Und die durch­aus bestür­zen­de Ein­sicht lau­tet dann: Die Geimpf­ten mit Atem­wegs­er­kran­kun­gen haben einen posi­ti­ven Test, aber ihre covid-arti­ge Erkran­kung beruht auf ande­ren Erre­gern. Wir tes­ten nicht nur gegen eine Chi­mä­re, wir imp­fen auch gegen eine, und wir ver­hän­gen »Maß­nah­men« gegen sie, wir bau­en unse­re gesam­te Sta­tis­tik dar­auf auf: Weil DER TEST nun mal DAS VIRUS anzeigt, und DAS VIRUS ist DIE URSA­CHE all des­sen, was nun an Krank­heit statt­fin­det. Mag in man­chen Fäl­len so sein. Aber in wie vie­len? (Vor allem noch ange­sichts der zugrun­de­ge­leg­ten ct-Wer­te… der Tat­sa­che, dass zumin­dest in der Früh­pha­se, in Chi­na und spä­ter, beob­ach­tet wur­de, dass anfangs mehr­fach posi­ti­ve Tests auf­grund von Rachen­ab­stri­chen nega­tiv wur­den, genau dann, wenn die Pneu­mo­nie los­ging… schließ­lich die mons­trö­se Drift in den Sym­ptom­lis­ten seit Beginn der Pan­de­mie, und der Tat­sa­che, dass es bis heu­te kei­ne wirk­lich halt­ba­re kli­ni­sche Defi­ni­ti­on der covid-Erkran­kung gibt).

Wäh­rend also die »Impf­durch­brü­che« alles and­re als greif­bar sind, sind die Impf­NE­BEN­WIR­KUN­GEN es umso mehr. In EINER Hin­sicht frei­lich wür­de da wie­der was zusam­men­ge­hen: Wenn die Befürch­tun­gen eini­ger sich bewahr­hei­ten, und eini­ge Geimpf­te durch ADE ver­schärf­te Sars­Co­V2-ver­ur­sach­te Pneu­mo­nien durchmachen.

3. Auf­grund der spe­zi­el­len Abwehr­si­tua­ti­on in den Atem­we­gen KANN eine Immu­ni­sie­rung, die sich haupt­säch­lich auf Anti­kör­per im Blut (statt auf Gedächt­nis­zel­len in Schleim­haut-Lymph­kno­ten) stützt, nicht sehr effek­tiv wir­ken. Wie ganz ähn­lich aus lan­gen Erfah­run­gen mit Influ­en­za-Imp­fun­gen bekannt ist. Selbstim­mu­ni­sie­rung kommt hier so zum Aus­druck, dass die Imp­fung, da sie nicht wirkt, wie­der­holt wer­den soll, statt dass sie, wegen der bis­lang unbe­kannt hohen und schwer­wie­gen­den, aber absicht­lich nach­läs­sig bis gar nicht erho­be­nen Neben­wir­kun­gen, unter­las­sen wird.

((Die Pan­de­mie-Behaup­tung stammt aus einer ziem­lich wis­sen­schafts-fer­nen, dafür aus star­ken Moti­ven an tech­nisch-phar­ma­ko­lo­gi­scher Bewäl­tig­bar­keit inter­es­sier­ten Lai­en-Sze­ne. (eini­ge The­sen hierzu):

Viro­lo­gie ist eine extrem spe­zia­li­sier­te Hilfs­dis­zi­plin der eigent­lich zustän­di­gen medi­zi­ni­schen Fächer, näm­lich die­je­ni­ge Dis­zi­plin, die sich mit dem Erb­gut von Viren, ihren Arten, Ver­brei­tung und Asso­zia­ti­on mit Krank­heits­bil­dern beschäf­tigt. In der Öffent­lich­keit wird der Ein­druck erweckt, als hät­ten Viro­lo­gen die Deu­tungs­ho­heit über ALLE Aspek­te von Viren-Infek­tio­nen, zumin­dest geben sie Aus­kunft dar­über, aber ohne die zuge­hö­ri­ge umfas­sen­de Exper­ti­se. Die wäre zu fin­den in Fächern, von denen die Öffent­lich­keit ver­mut­lich nicht mal die Namen, und wenn, dann nicht den Gegen­stand kennt:

Kli­nisch-empi­ri­sche Epi­de­mio­lo­gie (Prof. Lau­ter­bach ist KEIN Epidemiologe);

Immu­no­lo­gie;

Hygie­ne (Maß­nah­men, Masken-Wirksamkeit);

Labor­me­di­zin (stan­dar­di­sier­te Tests in der Rou­ti­ne-Dia­gnos­tik, v. a. in der Mas­sen­an­wen­dung, Qualitätsprüfungen)

Infek­tio­lo­gie (spe­zi­el­le kli­ni­sche Aspek­te, Dia­gnos­tik, Impfung)

Im wei­te­ren Sinn haben Wesent­li­ches bei­zu­tra­gen min­des­tens 5 – 10 wei­te­re Fächer: Phar­ma­ko­lo­gie, Patho­lo­gie, Pneu­mo­lo­gie (Lun­gen­heil­kun­de: Beatmung!), HNO, Inne­re Medi­zin, Inten­siv­me­di­zin, Ger­ia­trie und Päd­ia­trie, Pal­lia­tiv­me­di­zin, Pfle­ge­wis­sen­schaf­ten, Kli­ni­sche Statistik …

An all die­sen Wis­sen­schaf­ten vor­bei hat die Viro­lo­gie, spe­zi­ell auch im Bereich der Vete­ri­när­me­di­zin, ein all­ge­mein gül­ti­ges und extrem ver­kürz­tes Kon­zept von Virus­in­fek­ti­on ent­wi­ckelt, das vor allem auf tech­nisch bewäl­tig­ba­re bzw. umsetz­ba­re Aspek­te abstellt, und im Wesent­li­chen drei Schrit­te vor­sieht: Virus-Iden­ti­fi­ka­ti­on durch Genom-Ana­ly­se – PCR-Test (even­tu­ell unter­stützt durch Sero­prä­va­lenz) – Imp­fung, mitt­ler­wei­le auf Gen-Basis (mRNA, Vek­tor). Ein­wän­de und Kom­pli­ka­tio­nen, alter­na­ti­ve Behand­lungs­stra­te­gien, die aus ande­ren Fächern stam­men, wer­den dabei kom­plett igno­riert, bzw. es wer­den iso­lier­te Tei­ler­kennt­nis­se in zum Teil gro­tesk ver­fäl­schen­der Manier her­an­ge­zo­gen (wie Sero­prä­va­lenz usw.).

Zum Viro­lo­gen-Drei­schritt hin­zu kommt die »Kon­takt­ver­mei­dung« für die Zeit, bis eine Imp­fung zur Ver­fü­gung steht – die nöti­gen NPI (nicht-phar­ma­zeu­ti­schen Maß­nah­men, damit ist wesent­lich alles außer Imp­fung gemeint) die­nen offi­zi­ell der »Ver­mei­dung der Über­las­tung des Gesund­heits­we­sens«, und wer­den aus den grob empi­risch geschätz­ten Wer­ten für Virus-Aus­brei­tung (»Basis-Repro­duk­ti­ons­zahl« u. a.) und Inku­ba­ti­ons­zeit rech­ne­risch bestimmt. Die nöti­ge Model­lie­rung wird von medi­zi­nisch nicht aus­ge­bil­de­ten Phy­si­kern und Mathe­ma­ti­kern vor­ge­nom­men, die die Vor­aus­set­zun­gen ihrer Model­lie­rung nicht beur­tei­len können.

((Das Vor­bild für die­sen Ansatz lie­fern epi­de­misch auf­tre­ten­de tro­pi­sche hämor­rha­gi­sche Fie­ber wie Ebo­la, wo zum Bei­spiel hin­sicht­lich der Fra­ge, wer infi­ziert ist, bedau­er­li­cher­wei­se kein Zwei­fel besteht.))

Die Viro­lo­gie hat die­se ihre Deu­tungs­ho­heit aber nicht aus eige­nen Stü­cken ent­wi­ckelt; viel­mehr wur­de sie als extrem tech­nisch-wir­k­ori­en­tier­te Dis­zi­plin von zwei ein­schlä­gig inter­es­sier­ten finanz­star­ken Spon­so­ren allen ande­ren Wis­sen­schaf­ten vor­ge­zo­gen und ausgebaut:

der Phar­ma­in­dus­trie (Imp­fun­gen, Medi­ka­men­te, Tests), und ihr ange­schlos­se­ne Inves­to­ren mit einem »phil­an­troph-kapi­ta­lis­ti­schen« Stif­tungs-Geschäfts­mo­dell, näm­lich Gates-Stif­tung und von ihr gegrün­de­te Vor­feld-Orga­ni­sa­tio­nen, wobei die­se Stif­tun­gen nicht nur im Ver­lauf der von ihnen ange­sto­ße­nen Impf­kam­pa­gnen ihr Kapi­tal durch Gewin­ne mit Phar­ma-Akti­en ver­meh­ren, son­dern auch das Pri­vat­ka­pi­tal ihrer Stifter;

Mili­tär und Geheim­diens­te, die For­schung zur Ent­wick­lung von Bio­waf­fen und Abwehr­mit­teln dage­gen fördern;

als drit­te »inter­es­sier­te« Grup­pe kom­men dann noch die auf eine effek­ti­ve Seu­chen-Bekämp­fung ori­en­tier­ten Seu­chen­be­hör­den der gro­ßen Indus­trie­län­der hin­zu, ein­schließ­lich der WHO.

Die­se drei mit­tels ihrer inter­na­tio­nal maß­geb­li­chen Ver­tre­ter sehr eng (die Gren­zen zu einer mög­li­chen Kor­rup­ti­on spe­zi­ell der staat­li­chen Akteu­re wer­den dabei offen­kun­dig gar nicht erst beach­tet, Prot­ago­nis­ten wech­seln »dreh­tür­ar­tig« zwi­schen den betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen) zusam­men­ar­bei­ten­den Grup­pen bil­den die Sze­ne, die seit vie­len Jah­ren Manö­ver-arti­ge »Pan­de­mie-Übun­gen« abhal­ten, wobei die Sze­na­ri­en für die­se Übun­gen von mili­tä­ri­schen think tanks geschrie­ben wurden.

Nach­dem die Viro­lo­gie im Gefol­ge der HIV-Hys­te­rie mit sehr viel öffent­li­cher För­de­rung die tech­ni­schen Instru­men­te für ihren Drei­schritt prä­pa­riert hat­te, war sie prä­de­sti­niert, ab Mit­te der 90er Jah­re zum bevor­zug­ten Ansprech­part­ner in »der Wis­sen­schaft« für die bei­den genann­ten Haupt-För­de­rer zu avan­cie­ren. Es ging und geht nicht nur um die Bestands­auf­nah­me sämt­li­cher mög­li­cher tie­ri­scher Quel­len human­pa­tho­ge­ner Zoo­no­sen, son­dern auch um die Fra­ge, wie deren natür­li­che Schäd­lich­keit unter Umstän­den sich durch Gen-Kom­bi­na­tio­nen und/​oder Labor-Mani­pu­la­tio­nen stei­gern lie­ße: soge­nann­te Gain-of-func­tion-For­schung.

Es war und ist von daher genau der Sumpf der Angst vor Viren (und Virus-Epi­de­mien), der zuneh­mend zugleich die Epi­de­mien erst schafft (oder den Ver­dacht nährt, es zu tun).

Der Sumpf, aus dem das gesam­te Pan­de­mie­kon­zept stammt, näm­lich Bio­waf­fen­for­schung, vor allem unter CIA-Anlei­tung, in welt­weit 200 kol­la­bo­rie­ren­den Labo­ren (da in den USA unter Oba­ma zwi­schen­zeit­lich ver­bo­ten) – er hat es mit größ­ter Wahr­schein­lich­keit hervorgebracht.

Für die Prä­ven­ti­ons­ob­ses­si­on der Regie­run­gen und ihr welt­weit syn­chro­nes Vor­ge­hen gibt es also vor­der­grün­dig die Erklä­rung, dass die Pan­de­mie­übungs­sze­ne (Mili­tär, Phar­ma­in­dus­trie, Stif­tun­gen, Chefs der gro­ßen Seu­chen­be­hör­den usw.) allen die glei­chen Vor­ga­ben gemacht hat (spä­tes­tens je über die WHO und die Impf­lob­by der Gates-Stiftung).

Aber es KÖNN­TE auch Geheim­dienst­in­for­ma­tio­nen geben, die die Regie­run­gen befürch­ten lässt, dass da noch was Schlim­mes auf­tau­chen könnte.

Das ist die ein­zi­ge »Ver­schwö­rungs­theo­rie«, die ich mir im Zusam­men­hang mit der »Pan­de­mie« vor­stel­len kann. not­wen­dig zur Erklä­rung ist sie nicht, aber mög­lich, als qua­si absur­de Krö­nung des Ganzen.

Die Angst vor Bio­waf­fen und Viren erzeugt dem­zu­fol­ge das erst, wovor sie warnt.

((Es gibt in der 2.Hälfte 2019 zahl­rei­che Hin­wei­se auf eine län­ge­re Vorgeschichte:

US-Mili­tär-Bio­waf­fen­la­bor Fort Detrick bei Washing­ton DC im Juli wg. Schlam­pe­rei­en von der CDC geschlossen;

Epi­de­mien mit selt­sa­men Lun­gen­ent­zün­dun­gen in nahe­ge­le­ge­nen Pfle­ge­hei­men (belegt durch Arti­kel in Lokalzeitungen);

Die Epi­de­mie der Lun­gen­ent­zün­dun­gen bei jugend­li­chen »Damp­fern« im Spätsommer;

Die Serie an Atem­wegs­er­kran­kun­gen bei Mili­tär­sport­lern der Mili­tärolym­pia­de in Wuhan (aus­ge­rech­net) im Oktober;

Die Grip­pe­epi­de­mie so schlimm wie seit 20 Jah­ren nicht mehr, in der Pro­vinz Hub­ei um Wuhan;

Die Mel­dung der Times of Isra­el im Novem­ber, der Geheim­dienst habe die israe­li­sche Regie­rung über eine sol­che Epi­de­mie in Hub­ei informiert;

Die nach­träg­li­chen Virus­nach­wei­se in EU-Län­dern (v. a. Ita­li­en, Frank­reich) bereits im Herbst 2019 usw.

Auch in Nord­ita­li­en gibt es ein Bio­waf­fen­la­bor… und eine rie­si­ge Chinesenkolonie …)

Nach­trag. Die akri­bi­schen Recher­chen des fol­gen­den Arti­kels https://​free21​.org/​d​a​s​-​f​l​i​e​g​e​n​d​e​-​s​c​h​u​p​p​e​n​t​i​e​r1/ und https://​free21​.org/​d​a​s​-​f​l​i​e​g​e​n​d​e​-​s​c​h​u​p​p​e​n​t​i​e​r2/ legen den Ver­dacht nahe, dass der Aus­bruch in Wuhan mit einem in der Ent­wick­lungs­rei­he der Vari­an­ten spä­ten Virus­typ eine von Chi­na-Fein­den im Pen­ta­gon insze­nier­te fal­se flag-Akti­on war, um Chi­na als Schul­di­gen an der (damals bereits auch in den USA, Ita­li­en, Frank­reich…) ange­lau­fe­nen »Pan­de­mie« erschei­nen zu las­sen. Die Labor-Ursprung-Theo­rie wird in fol­gen­dem Arti­kel dar­ge­legt: https://​the​bul​le​tin​.org/​2​0​2​1​/​0​5​/​t​h​e​-​o​r​i​g​i​n​-​o​f​-​c​o​v​i​d​-​d​i​d​-​p​e​o​p​l​e​-​o​r​-​n​a​t​u​r​e​-​o​p​e​n​-​p​a​n​d​o​r​a​s​-​b​o​x​-​a​t​-​w​u​h​an/ ))

Die Sor­ge wegen angeb­lich zu erwar­ten­der welt­wei­ter Pan­de­mien ver­an­lass­te die bei­den Grup­pen, unter Feder­füh­rung vor­wie­gend mili­tä­ri­scher think tanks, Jahr für Jahr seit Mit­te der 90er Jah­re manö­ver­ar­ti­ge Übun­gen abzu­hal­ten, in denen die Bewäl­ti­gung denk­ba­rer Pan­de­mie-Sze­na­ri­en durch staat­li­che Instan­zen ein­schließ­lich inter­na­tio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen u. a. der WHO und der Impfal­li­anz GAVI (eine NGO im Vor­feld der Gates-Stif­tung) geübt wur­den. Dabei spiel­te vor allem Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on (d. h. Panik-Erzeu­gung), Ver­laufs­kon­trol­le durch Tests und die Ver­hän­gung von Kon­takt­ver­bo­ten bis zur unver­meid­lich zu ent­wi­ckeln­den Imp­fung eine vor­ran­gi­ge Rol­le. Die Pan­de­mie-The­se und alle Stra­te­gien wur­den ent­wor­fen von exakt die­ser Sze­ne; nicht von Wis­sen­schaft­lern. Das erklärt das extrem Lai­en­haf­te der gesam­ten Epi­so­de. Aber: Lai­en GLAU­BEN, was ande­ren Lai­en ein­ge­leuch­tet hat.

Dage­gen hat die Wis­sen­schaft es schwer: Ein­mal ihrer Zer­split­te­rung wegen; gewis­sen­haf­te Wis­sen­schaft­ler, im Gegen­satz zu »Viro­lo­gen«, machen an ihrer Fächer­gren­ze halt, kön­nen daher meist nur einen iso­lier­ten ASPEKT zur Gesamt­kri­tik bei­tra­gen; die Unzu­stän­dig­keit für die andern Fächer fällt dann bei einem Bhak­di auf (und wird moniert), bei einem Dros­ten hin­ge­gen nicht. Aber selbst die Viro­lo­gen wer­den nicht mehr gehört. Statt­des­sen hat sich in D spe­zi­ell Mer­kel mit Phy­si­kern (Prie­se­mann, Brock­mann, Meer-Her­mann) ein­ge­bun­kert, die vor März 2020, als sie »beru­fen« wur­den, null und nichts mit Epi­de­mio­lo­gie und Medi­zin, ansons­ten allen­falls mit bio­lo­gi­sche The­men zu tun hat­ten. Über die Gel­tung der Vor­aus­set­zun­gen, mit denen sie da rech­nen (s.o. das Stan­dard-Modell), kön­nen sie kein fun­dier­tes Urteil fäl­len; sie über­neh­men es einfach.

Die Gesell­schaf­ten, vor­ne­weg die Staats­ap­pa­ra­te, sind hilf­los der Pan­de­mie-Bekämp­fer-Inter­es­sen­grup­pe (zu der mit dem Mili­tär und den Geheim­diens­ten immer­hin eine Staats­ab­tei­lung gehört) aus­ge­lie­fert, und haben ihr nichts ent­ge­gen­zu­set­zen. Die tech­nisch ori­en­tier­te Men­ta­li­tät, die da zum Aus­druck kommt, und gebie­tet, für die Ent­wick­lung der Fähig­kei­ten zur Virus-Bekämp­fung im All­ge­mei­nen kei­ne Kos­ten zu scheu­en – die­se Men­ta­li­tät wird ja auch außer­halb der Pan­de­mie-Bekämp­fer-Sze­ne geteilt. Die Aus­ein­an­der­set­zung wird also in der Gesell­schaft auch geführt um ein aus­schließ­lich (bio-)technologisch ori­en­tier­tes Fort­schritts­kon­zept. Daher auch die Beschimp­fung der Kri­ti­ker als »Schwur­b­ler« (Wis­sen­schafts­fein­de) und »rechts« (Fort­schritts­fein­de; der Vor­wurf des Sozi­al­dar­wi­nis­mus (Schwa­che und Alte ster­ben las­sen?) und des Ego­is­mus (»ihnen ist egal, ob Mil­lio­nen Deut­sche ster­ben – Haupt­sa­che shop­pen und Par­ty«) kommt hin­zu. Dazu haben Quer­den­ker und Demons­tra­tio­nen lei­der bei­getra­gen, indem es nicht gelin­gen konn­te, die Maß­nah­men­kri­tik auf eine öffent­lich breit zugäng­li­che Nar­ra­tiv­kri­tik zu stüt­zen. Die war allen­falls im Inter­net ver­brei­tet. Beschö­nigt wird das dann mit dem Spruch: Infor­ma­ti­on ist eine Hol­schuld. Die ver­hee­ren­de Wir­kung der um die Nar­ra­tiv­kri­tik ver­kürz­ten Kri­tik der Unver­hält­nis­mä­ßig­keit und Unbe­gründ­etheit der Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen wur­de nie reflek­tiert und für das Resul­tat von Framing aus­ge­ge­ben. Tat­säch­lich muss man sagen, es ist die Kon­se­quenz eines Selbst-Framings …).

Die Regie­run­gen, die letzt­lich auf die Fach­be­ra­tung durch (zwei­fel­haf­te) Exper­ten ange­wie­sen sind, müs­sen Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men im Auge behal­ten, auch die aus­ge­mal­ten Risi­ken für die Bevöl­ke­rung. Vor allem aber ist, ohne beson­de­re Absicht, eine Art Soft­power-Kon­kur­renz um die Bewäl­ti­gungs-Kom­pe­tenz ent­stan­den, in der die Fähig­kei­ten des poli­ti­schen Sys­tems als gan­zem (nicht zuletzt bei der Bewäl­ti­gung von Bio­waf­fen-Angrif­fen) auf dem Prüf­stand ste­hen: »Wie – Chi­na schafft das, und wir nicht?«, »Deutsch­land muss etwas rich­tig gemacht haben …« (man weiß nicht was, aber … klar doch. WIR Deut­schen – … – oh – doch nicht …).

Für das Sys­tem ist die Pan­de­mie kei­nes­wegs eine Kri­se. Nur eine Her­aus­for­de­rung. Die es bis jetzt glaubt mit sei­nen Sys­tem-Mit­teln durch­aus ange­mes­sen zu meistern.

Aller­dings ver­liert das Sys­tem auf sei­nem Weg immer grö­ße­re Tei­le der Bevöl­ke­rung, die da nicht mehr fol­gen wol­len, frei­lich ohne Alter­na­ti­ven zu wissen.

Auf dem Prüf­stand steht, noch­mal eine Ebe­ne fun­da­men­ta­ler, das URTEILS­VER­MÖ­GEN fort­ge­schrit­ten moder­nen Indus­trie-Gesell­schaf­ten ALS GAN­ZES: Ihrer Wis­sen­schaft, ihrer Ent­schei­der, ihrer poli­ti­schen Sys­te­me, ihrer Zivil­ge­sell­schaft… Die­ses Urteils­ver­mö­gen beharrt auf MEI­NUNGS­BIL­DUNG, und die­ses Niveau, auf dem kol­lek­tiv geur­teilt und Wis­sens­zu­wäch­se ver­ar­bei­tet wer­den, ist zu pri­mi­tiv, um den selbst­er­zeug­ten Pro­ble­men der Moder­ne noch län­ger gewach­sen zu sein.


Kurz­fas­sung 1:

  1. Ein posi­ti­ver PCR-Test (noch dazu bei hohen ct-Wer­ten) sagt nichts über die kli­ni­sche Rele­vanz von SarsCoV2 im vor­lie­gen­den Fall. Das heißt spe­zi­ell, dass sämt­li­che soge­nann­te Impf­durch­brü­che längst durch and­re Atem­wegs­in­fekt-Erre­ger (mit)verursacht sein könn­ten, und SarsCoV2 nur noch ein Neben­be­fund ist. Zu for­dern wäre eine sorg­fäl­ti­ge Erre­ger-Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­se an aus­ge­wähl­ten Stich­pro­ben. (Von der so gut wie nicht über­prüf­ten Arbeit der Labo­re und den unzäh­li­gen Feh­ler­quel­len bei Pro­ben­nah­me und ‑Trans­port abge­se­hen. Hier könn­ten zusätz­lich pro­ak­ti­ve Ver­stär­kungs­ef­fek­te erst in die eine (Kon­ta­mi­na­tio­nen durch zusätz­lich ein­ge­setz­te und unge­üb­te Mit­ar­bei­ter beim Hoch­fah­re der Test­zah­len) und dann die ande­re Rich­tung (»scho­nen­de« Abnah­me nach zu vie­len Tests) ein­tre­ten, die zu einer Über­hö­hung von sai­so­na­len »Wel­len« des in Wahr­heit bereits ende­misch gewor­de­nen Virus führen.)
  2. Die »Sero­prä­va­lenz« (Anteil der Trä­ger aktu­el­ler hoher Wer­te von reak­ti­ven Anti­kör­pern gegen Virus-Anti­ge­ne im Blut) zeigt nur einen Bruch­teil der tat­säch­lich immu­nen Per­so­nen in der Bevöl­ke­rung an. Tat­säch­lich ist das Kon­zept der Immu­ni­tät bei Atem­wegs­in­fek­ten ange­sichts des Phä­no­mens der »stil­len Fei­ung« nur sehr schwer in einen mess­ba­ren Para­me­ter über­setz­bar. Bhak­di hat­te hier­zu im Som­mer Stu­di­en benannt, die Ver­lauf und Pro­fil der dis­kret und flüch­tig auf­tau­chen­den Blut-Anti­kör­per bei frisch Geimpf­ten (3 US-Stu­di­en) bzw. frisch Infi­zier­ten (nied­ri­ge ct-Wer­te, Sym­pto­me) über die ers­ten 2 Wochen weg beob­ach­te­ten. 90% haben dabei angeb­lich eine Sofort- also Zweit­re­ak­ti­on gezeigt (IgG Anstieg in der ers­ten Woche). Das wäre immer­hin ein Kri­te­ri­um, um das Aus­maß bereits ein­ge­tre­te­ner Her­denim­mu­ni­tät zu bestimmen.
  3. Die Pro­gno­se-Model­lie­run­gen arbei­ten weder mit der Kate­go­rie der »nur in Aus­nah­me­fäl­len Infi­zier­ba­ren«, bei denen die INNA­TE Immun­ab­wehr in den Atem­we­gen intakt arbei­tet, lang bevor spe­zi­fi­sche T‑Zellen oder Anti­kör­per ins Spiel kom­men (ein­drück­lich hier das Bei­spiel der »Epi­de­mie« auf dem US-Flug­zeug­trä­gers Theordo­re Roo­se­velt, wo gro­ße Tei­le der Mann­schaft bei engs­tem Kon­takt nicht ein­mal test-posi­tiv wur­den). Noch wer­den die zahl­lo­sen Stu­di­en berück­sich­tigt, die auf eine wei­te Ver­brei­tung von Kreu­zim­mu­ni­tät gegen die Coro­na-Fami­li­en-Eigen­schaf­ten auch bei SarsCov2 (in Ost­asi­en sogar noch enger wegen der Ver­brei­tung von Sars und Sar­be­co-Viren) deu­ten. Dies ist Aus­druck der fata­len Nei­gung von Viro­lo­gen (und in deren Gefol­ge Model­lie­rern), ihre am Bei­spiel vor­zugs­wei­se virä­mi­scher vira­ler Infek­tio­nen und Epi­de­mien gebil­de­ten Kon­zep­te unver­än­dert auf Atem­wegs­in­fek­te zu übertragen.
  4. Für das mehr als eigen­ar­ti­ge und zugleich über­aus uni­for­me Ver­hal­ten so vie­ler Regie­run­gen welt­weit gibt es ein­mal die Erklä­rung, dass ein extrem klei­ner und zugleich bereits sehr wis­sen­schafts-fer­ner (allen­falls Viro­lo­gen-affi­ner) Kreis von Pandemie-»Pragmatikern« mit zum Teil kla­ren Inter­es­sen an ein­sei­tig anset­zen­den Pro­ze­du­ren die Agen­da bestimmt hat. Dazu käme ergän­zend die plau­si­ble Hypo­the­se, dass Regie­run­gen »wuss­ten«, dass es sich um ein Pro­dukt aus Gain-of-func­tion-For­schung han­del­te, bis heu­te aber die mili­tä­ri­sche Kom­po­nen­te ihrer Ein­schät­zung bzw. Reak­ti­on aus guten Grün­den (Bevöl­ke­rung panisch, diplo­ma­tisch ver­hee­rend) verschweigen.

Bereits die Viro­lo­gie als maxi­mal tech­no­lo­gisch und kli­nik-fern ori­en­tier­tes Fach wur­de von Mili­tär und Phar­ma­in­dus­trie bevor­zugt geför­dert, die Viro­lo­gen haben sich mit die­sen För­der­mit­teln seit zwei­ein­halb Jahr­zehn­ten ein mit andern Fächern kaum abge­stimm­tes, vor allem auch in der Vete­ri­när­me­di­zin erprob­tes stark tech­no­lo­gisch und wirk-ori­en­tier­tes Para­dig­ma erar­bei­tet, für das sie von den an solch ver­meint­lich effi­zi­en­ter bio­lo­gi­scher Hoch­tech­no­lo­gie (mRNA Platt­form!) inter­es­sier­ten Lai­en auch noch die Deu­tungs­ho­heit (»DIE Wis­sen­schaft«) zuge­spro­chen beka­men. In der Reihe:

Zer­split­ter­te Einzelwissenschaften:

> Viro­lo­gen (Ver­ein­fa­chen­de Uni­ver­sal-Aus­kunft­ge­ber mit Deutungshoheit)

> Pan­de­mie-Übungs-Sze­ne (Big­Phar­ma, Phil­an­thro­ca­pi­tal­sits, Militär)

> Regie­run­gen

Sieht man eine Zunah­me von Ent­schei­dungs­be­fug­nis ein­her­ge­hen mit dra­ma­tisch abneh­men­der Sach­kom­pe­tenz. Dass Lai­en-Auf­fas­sun­gen ins­be­son­de­ren wei­te­ren Lai­en ein­leuch­ten (und das beginnt lei­der bei Men­schen mit abge­schlos­se­nem Medi­zin-Stu­di­um), und rudi­men­tä­re Kennt­nis­se der rele­van­ten medi­zi­ni­schen Lehr­buch-Inhal­te zusam­men­ge­hen mit wüten­der »Über­zeugt­heit«, kann jeder Maß­nah­men­kri­ti­ker in sei­nem per­sön­li­chen Umfeld bemer­ken. Regie­run­gen, zumal mit dem ein­gangs genann­ten Hin­ter­grund, sind davon nicht ausgenommen.


Kurz­fas­sung 2:

Wenn alle geimpft sind, gibt es weni­ger schwe­re Verläufe.

Das ent­las­tet die Inten­siv­sta­tio­nen, heißt es.

Das Covid-Virus zir­ku­liert, der Test fin­det es abso­lut sicher.

Auch bei Erkrank­ten, bei geimpf­ten wie ungeimpften.

Aber ver­ur­sacht das Virus über­haupt noch die Lun­gen­ent­zün­dun­gen auf der Intensivstation?

Woher wis­sen wir das? Schlie­ßen wir die ande­ren Erre­ger sicher aus?

Wenn wir es nicht tun, und sie inzwi­schen für die meis­ten Lun­gen­ent­zün­dun­gen ver­ant­wort­lich sind:

Was soll dann das Imp­fen gegen den EINEN Erre­ger helfen?


Nur die soge­nann­ten Gene­se­nen haben bis­her die Infek­ti­on durch­ge­macht, heisst es.

Aber das sind nur die, die wir gefun­den haben, mit dem Test.

Und die andern? Wie wür­den wir sie finden?

Wenn Gene­se­ne erneut infi­ziert wer­den, oder frischgeimpft,

stei­gen bei ihnen IgG-Anti­kör­per in der ers­ten Woche an (sonst spä­ter, und statt IgG sind es IgM).

In den USA war es so. Bei ca 90% der Unter­such­ten. In drei Studien.

Soll­ten wir nicht mit die­ser Metho­de prü­fen, ob nicht viel mehr (der Unge­impf­ten) schon »gene­sen« sind?

(Neben­bei: Das war bzw wäre ein star­ker Hin­weis, dass das Covid-Virus nicht mehr viel Ein­fluss hat.)


Woher kommt eigent­lich die Erwar­tung, so vie­le Men­schen hät­ten die Infek­ti­on noch vor sich?

Es heißt, die erreich­te Immu­ni­tät zei­ge sich in den Blutantikörpern.

Aber stimmt das? Stei­gen die nicht erst an, wenn man eine star­ke Erkäl­tung mit Fie­ber hat?

Der häu­figs­te Fall ist ein ande­rer: Viren wer­den sym­ptom­los abgewehrt.

Vom ange­bo­re­nen Immun­sys­tem: Es ist auf neue Viren eingerichtet.

Kommt eine sol­che Abwehr öfter vor, merkt sich das Immun­sys­tem das Virus.

Die Abwehr geschieht dann jedes Mal schneller.

In einer Grip­pe­sai­son, so steht es in den Lehr­bü­chern, haben nur maxi­mal 20% Symptome.

Vier Fünf­tel hin­ge­gen weh­ren die sai­so­na­len Viren ohne Sym­pto­me ab.

Immun sind sie trotzdem.


Viro­lo­gen beschäf­ti­gen sich (bei Mensch und Tier) vor allem mit Virusepidemien,

bei denen die Viren schnell ins Blut gehen (»Virä­mie«).

Mit Atem­wegs­in­fek­ten haben sie sich nur am Rand beschäftigt.

(Seit der kur­zen Sars-Epi­de­mie in Ost­asi­en 2003 haben sie frei­lich viel an den Sars-Viren geforscht.

Den Viren, wohl­ge­merkt. Nicht den von ihnen ver­ur­sach­ten Infek­ten. Da sind ande­re zuständig.)

Wenn die Viren schnell im Blut sind, wer­den zu ihrer Abwehr dort Anti­kör­per gebildet.

Die Infi­zier­ten sind schwer krank, und man erkennt sie sofort.

Bei Atem­wegs­in­fek­ten kön­nen Infi­zier­te nichts mer­ken, oder Sym­pto­me haben, bis hin zur Lungenentzündung.

Dar­um muss man dort die Infi­zier­ten mit einem Test suchen.

Und wer immun ist, und wie stark, zeigt die Kon­zen­tra­ti­on an Blutantikörpern.

Sagen die Viro­lo­gen. Bei Atem­wegs­in­fek­ten stimmt es aber nicht.

3 thoughts on “Begründung der Corona-Maßnahmenkritik

  1. Den ent­schei­dends­ten Punkt bei der gan­zen Pan­de­mie habt Ihr ver­ges­sen. Die Pan­de­mie selbst, bzw. wie und war­um die WHO über­haupt eine Pan­de­mie aus­ge­ru­fen hat. Damit erle­digt sich auch die Fra­ge nach der Her­kunft des Virus, weil DAS Virus nur Mit­tel zum Zweck der Pan­de­mie an sich war und ist. Mit der Pan­de­mie eröff­ne­ten sich alle poli­ti­schen Mög­lich­kei­ten. Man muss also schau­en, wann un d war­um hat die WHO die Pan­de­mie­de­fi­ni­ti­on so ange­passt, dass es ihr mit ver­tret­ba­rem Auf­wand und medi­zin­sich risi­ko­los mög­lich war, eine Pan­de­mie aus­zu­ru­fen. Damit lan­det man im Mai 2009 und der Schwein­ge­grip­pen­pan­de­mie. Hier wur­den aus der Defi­ni­ti­on die Erkrank­ten und Toten raus­ge­stri­chen, so dass die WHO eine Pan­de­mie aus­ru­fen kann, wenn ein Erre­ger, unab­hän­gig sei­ner Viru­lenz, in 2 von 6 WHO-Gebie­ten labor­tech­nisch nach­ge­wie­sen wor­den ist.

    1. Hier wur­de dar­um nichts ver­ges­sen, weil der Text ver­sucht, die wich­tigs­ten Punk­te der Nar­ra­tiv­kri­tik zusam­men­zu­fas­sen (also bloss Nar­ra­tiv­kri­tik; Kri­tik des Impf­kon­zepts im enge­ren Sinn wäre das nächs­te, fehlt hier aber). Die­ser logi­sche Schritt wird in den Äus­se­run­gen der Mass­nah­men­kri­tik meist, wenn über­haupt, recht fah­rig abge­han­delt, gern in Gestalt eines für sich bereits hin­rei­chend über­zeu­gen­den Tot­schlag­s­ar­gu­ments, etwa als For­mel »dass es nie um Gesund­heit ging, kann man schon dar­an sehen dass.…«.
      Die Rekon­struk­ti­on und Kri­tik der offi­zi­el­len Begrün­dung ist vor­aus­ge­setzt, wenn man dann nach einer Erklä­rung der fal­schen Pan­de­mie-Behaup­tung fragt: Wie kommt sie in die Welt, wenn schon nicht durch ratio­nal nach­voll­zieh­ba­re Grün­de? Es gibt grund­sätz­lich drei Antwort-Richtungen:
      1. als Kon­se­quenz von Fehl­an­sät­zen in der Wis­sen­schaft, aus denen die Pan­de­mie-Behaup­tung kon­se­quent erschlos­sen ist;
      2. als Kon­se­quenz von unver­meid­lich-wider­fah­ren­den oder fahr­läs­sig oder bewusst inkauf­ge­nom­me­nen »struk­tu­rel­len« Ver­hält­nis­sen, aus denen sich die gesell­schaft­li­che Gel­tung sol­cher Behaup­tun­gen sicher oder mit gros­ser Warhschein­lich­keit oder unter bestimm­ten (hier gegeb­nen) Vor­aus­set­zun­gen, »Ver­ket­tung ungüns­ti­ger Umstän­de« ergibt;
      3. als geplan­te Täu­schung der Öffent­lich­keit durch dazu befä­hig­te Bevöl­ke­rungs­tei­le, der uU eine »struk­tu­rel­le« Täu­schunghs­an­fäl­lig­keit bzw ‑bereit­schaft (also ein Moment nach 2.) die­ser Öffent­lich­keit entspricht.
      Womög­lich setzt sich die Erklä­rung aus Ele­men­ten aller drei Ant­wort-Rich­tun­gen zusam­men, näm­lich so, wie ich es (dann doch, in mei­ner Nar­ra­tiv­kri­tik) ange­deu­tet habe:
      1.‹ Die geo­phy­si­ka­li­schen und bio­lo­gi­schen Abtei­lun­gen des aktu­el­len Wis­sen­schafts­sys­tems haben Gegen­stän­de, die sich weder ein­fach real in aus­ser­halb ihres Zusam­men­hangs unter­such­ba­re Ele­men­te zer­le­gen las­sen, noch als gan­ze »expe­ri­men­tell« jen­seits enger Gren­zen abwan­deln las­sen, ohne sie ent­schei­dend zu stö­ren oder gar zu ZER­stö­ren. Zugleich ist durch die schie­re Aus­ge­dehnt­heit (zB Mee­res- und Atmo­sphä­ren-Strö­mun­gen, Welt­raum­ein­wir­kun­gen, Wet­ter­kon­stel­la­tio­nen, Vul­ka­ne, Öko­sys­te­me etc) bzw Zusam­men­drän­gung kom­ple­xes­ter Ver­hält­nis­se auf kleins­tem Raum (Zel­len, Mikro­or­ga­nis­men) jede Ermitt­lung rele­van­ter Tat­be­stän­de extrem kos­ten-auf­wen­dig (schon dar­um not­wen­dig Dritt­mit­tel-Ein­wer­bung und »Inter­es­siert­heit« der Spon­so­ren), sowie Gegen­stand der Tätig­keit extrem spe­zia­li­sier­ter Teil-Dis­zi­pli­nen, deren Resul­ta­te unter sinn­vol­len Fra­ge­stel­lun­gen zusam­men­zu­füh­ren noch­mal ein Viel­fa­ches der Auf­wän­de für die blos­se Erar­bei­tung die­ser Resul­ta­te selbst erfor­dern wür­de. Schliess­lich neh­men die gefun­de­nen Erkennt­nis­se, sogar wenn sie zustan­de­kom­men, die Form von Pro­gno­sen (abge­lei­tet aus hypo­the­ti­schen Kom­plex-Dis­po­si­tio­nen, die meist mit Model­len an ver­gan­ge­nen Ver­läu­fen vali­diert wer­den, »cete­ris pari­bus«) an, oft genau­er von (exis­tenz­be­dro­hen­den) Risi­ken kom­bi­niert mit Chan­cen ihrer (extrem auf­wen­di­gen) Behe­bung. Die­se Risi­ken­/­Chan­cen-Behaup­tun­gen kön­nen nun nicht ein­fach tech­nisch in Gerä­ten, Ver­fah­ren, Mate­ria­li­en ver­wer­tet und anschlies­send von sachun­kun­di­gen Nut­zern durch die Erfah­rung der zuver­läs­si­gen Nutz­bar­keit »über­prüft« wer­den wie in den klas­si­schen Natur­wis­sen­schaf­ten Phy­sik und Che­mie. Man kann das Ein­tref­fen pro­gnos­ti­zier­ter Exis­tenz­dro­hun­gen schliess­lich nicht ein­fach mal abwarten.
      2.‹ Die­se objek­ti­ve Vor­ga­be des Wis­sen­schafts­sys­tems wird in bür­ger­li­chen Gesell­schaf­ten mit den prak­ti­schen Regel­sys­te­men (»Logi­ken«) der bekann­ten Sub­sys­te­me ver­ar­bei­tet, deren Hand­lun­gen sich nicht unbe­dingt sinn­voll ergän­zen müs­sen, statt­des­sen durch­aus an vie­len Punk­ten wider­spre­chen, teil­wei­se aber auch in vor­über­ge­hen­den Koope­ra­tio­nen zusam­men­ge­hen kön­nen. Die Sub­sys­te­me wir­ken aktiv selek­tie­rend, för­dernd, hem­mend, auf Wis­sen­schafts­zwei­ge und ‑resul­ta­te ein; sie kön­nen ihnen gemäs­se Wis­sens­sur­ro­ga­te und ent­spre­chen­de »Dis­zi­pli­nen« wie Viro­lo­gie oder Kli­ma­wis­sen­schaft her­an­zie­hen, die die Nicht-Inte­gra­ti­on der Wis­sens­be­stän­de der zer­split­ter­ten Unter-Abtei­lun­gen durch glat­te, plau­si­ble und tech­ni­sche Ver­wert­bar­keit sug­ge­rie­ren­de Syn­the­sen überdecken.
      3′. Den Raum der zuneh­mend unkon­trol­liert auf­klaf­fen­den Kon­troll-Lücken und Leis­tungs-Aus­fäl­le die­ses unzu­läng­li­chen Wis­sens-Ver­wer­tungs­sys­tems beset­zen dann sehr wahr­schein­lich dazu durch Reich­tum, (lei­ten­de) Stel­lung, (zB Geheimdienst-)Funktion befä­hig­te Pri­vat-Akteu­re (auch Grup­pen) mit je spe­zi­el­len Agen­den, die unter dem Deck­man­tel einer ver­meint­lich unei­gen­nüt­zi­gen oder funk­ti­ons­ge­mäs­sen Fül­lung der Lücken begin­nen, das Funk­tio­nie­ren der betei­lig­ten insti­tu­tio­nel­len Instan­zen zu beein­flus­sen und zu len­ken, frei­lich ohne deren Eigen-Anfor­de­run­gen noch län­ger zu beach­ten. Dass »Ver­schwö­run­gen« (die, abge­se­hen von der insti­tu­tio­na­li­sier­ten Ver­schwo­ren- und Ver­schwie­gen­heit von Mili­tär und »Diens­ten«) zuneh­mend mög­lich und wahr­schein­lich wer­den, ist somit ein STRUK­TU­REL­LER Zug der spät-bür­ger­li­chen Ver­hält­nis­se und als sol­cher in die Ana­ly­se die­ser Ver­hält­nis­se als zur Regel wer­den­de Ano­ma­lie mit aufzunehmen.
      In die­ses Tableau wäre eine kor­rek­te Erklä­rung der Pan­de­mie-Täu­schung ein­zu­tra­gen. Was aber einen, wahr­schein­lich sogar meh­re­re geson­dert dem The­ma zu wid­men­de Tex­te erfor­dern würde.

    2. Zur Einordung der Pan­de­mie-Defi­ni­ti­ons-Ände­rung: Zunächst mal kann man dem AUCH die Absicht ent­neh­men, auf Teu­fel komm raus prä­ven­tiv tätig zu wer­den, bevor es zu gros­sen Zaheln an Erkrank­ten und Tot­ten kommt. Von die­sem Prä­ven­ti­ons­ge­dan­ken (nicht immer fach­wis­sen­schaft­lich unter­legt) ist ja nun die gesam­te Pan­de­mie-Bekämp­fungs-Stra­te­gie geprägt: Das Gesund­heits­sys­tem KÖNN­TE über­for­dert wer­den, wenn ein Pro­zent der jet­zi­gen Inzi­denz ITS-pfle­ge­be­dürf­tig wird, der Erre­ger KÖNN­TE noch­mal zurück­kom­men, mit der Infek­tio­si­tät von Omi­kron und der Töd­lich­keit (?) von Del­ta, Long­Co­vid KÖNN­TE 10% sogar der leicht Infi­zier­ten befal­len usw
      Es ist nun nicht aus­zu­schlies­sen, dass die­se Sicher­heits­ob­ses­si­on ein per­sön­li­cher Cha­rak­ter­zug von Prot­ago­nis­ten die­ser Stra­te­gie sein könn­te, was sie aber nur für die Jobs, die sie zu erle­di­gen haben, in der aktu­el­len Pha­se beson­ders geeig­net macht. Es gibt auch and­re Cha­rak­te­re, die der­zeit nicht zum Zuge kom­men. Die Bebil­de­rung immer neu­er Risi­ken ist der­art auf­ge­setzt, dass es ja auch dem nicht all­zu sach­kun­di­gen Nor­mal-Medi­en­nut­zer auf­fällt. Die Erklä­rung »Panik­ma­che« greift frei­lich zu kurz, wenn man die pro­kla­mier­ten Zie­le dann nicht für die eigent­li­chen hal­ten darf, son­dern nur als Vor­wän­de zur Umset­zung ganz and­rer, obskur-bös­ar­ti­ger Plä­ne, Bevöl­ke­rungs­re­duk­ti­on„ Über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­mus, Ver­schleie­rung des Kapi­ta­lis­mus-Endes usw Zu den offi­zi­el­len Zie­len passt der ver­selb­stän­dig­te Prä­ven­ti­ons­ge­dan­ke aber sehr gut, wenn man ihn in den MILI­TÄ­RI­SCHEN Kon­text stellt, der in so gut wie allen alter­na­ti­ven Ermitt­luings­hy­po­the­sen aka VTs aus­ge­blen­det ist: Am Ende steht da die ambi­tio­nier­te Absicht, jedem poten­ti­el­len Geg­ner, staat­lich oder Ter­ro­rist, vor­zu­füh­ren, dass jeden­falls der bun­desndeut­sche Staat noch das bös­ar­tigs­te Offen­siv-Virus in Null­kom­ma­nix iden­ti­fi­zie­ren, per Test­Trace­Iso­la­te an der Aus­brei­tung hin­dern und schliess­lich spä­tes­tens nach einem Monat Durch­imp­fung der gesam­ten Bevöl­ke­rung neu­tra­li­sie­ren kön­nen wird. Wes­halb solch eine Akti­on am bes­ten gar­nicht erst gestar­tet wer­den braucht. Dem ent­spricht die ansons­ten von unfass­ba­rer Chuz­pe zeu­gen­de, alle Fehl­pro­gno­sen unge­rührt igno­rie­ren­de Reak­ti­on eines Dros­ten zum uner­war­te­ten Ver­schwin­den der Schwei­ne­grip­pe 2009: 1. Glück gehabt, hät­te doch schlim­mer kom­men kön­nen, und 2. war doch eine gute Übung, wenn da dem­nächst WIRK­LICH was rich­tig Bös­ar­ti­ges um die Ecke kommt. All­zeit bereit, wir sind im (Hybrid)Krieg! – wel­cher Staat nimmt da nicht ein paar zivi­le Kol­la­te­ral- und Impf­schä­den im unte­ren Ein­pro­zent- oder höhe­ren Pro­mil­le­be­reich inkauf? Erzäh­len darf man das auch nicht, denn die Details könn­ten die Bevöl­ke­rung beun­ru­hi­gen (und im Rück­blick zu erheb­li­chen diplo­ma­ti­schen Ver­wick­lun­gen in der Grös­sen­ord­nun­gen mög­li­cher Bezie­hungs­ab­bruchs- und Kriegs­grün­de führen…).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.